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Wer soll diese Eintracht stoppen?

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Frankfurt überzeugt mit Wucht, Geschlossenheit und purer Klasse – und schickt ein klares Signal an die Bundesliga.

Das neue Federkleid der Adler sitzt prächtig: Mit frischer Energie und starken Neuzugängen ist die Eintracht Frankfurt zum Saisonstart eindrucksvoll aufgetreten und ließ Werder Bremen beim klaren 4:1-Sieg nicht den Hauch einer Chance. Während andere Teams noch nach ihrer Form suchen, wirkt die SGE nach dem ersten Spieltag wie eine echte Einheit.

Toppmöller hat einmal mehr bewiesen, dass er ein Händchen für die Balance in seinem Team hat – und weiß, wie er die Neuzugänge in ein funktionierendes Gefüge einbindet: Jonathan Burkardt sorgte gleich in der Anfangsphase mit einem Pfostentreffer für Alarm und brachte mit seiner Dynamik sowie seinem aggressiven Anlaufen eine neue Komponente ins Offensivspiel.

Ritsu Dōan überzeugte zudem mit seinen Dribblings und aggressivem Pressingverhalten, das unmittelbar vor dem 2:0 entscheidend wurde. Beide reihten sich nahtlos ins Team ein und verliehen dem Spiel der Hessen gegenüber letzter Saison zusätzliche Facetten.

Die Chemie stimmt

Dabei gehörte der Frankfurter Nachmittag nicht einmal den Neuen: Mit Jean-Mattéo Bahoya, dem ein Doppelpack gelang, und Can Uzun, der ein absolutes Traumtor schoss, trafen Spieler, die schon länger Teil der Frankfurter Offensive sind.

Dazu kam Joker Ansgar Knauff, der nach seiner Einwechslung den Schlusspunkt setzte. Das zeigt: Die SGE lebt weiterhin von ihrer Achse, von Spielern, die die Abläufe kennen – und gleichzeitig von der Qualität in der Tiefe, die Trainer Dino Toppmöller gezielt einzusetzen weiß.

Ihnen gehörte der Nachmittag: Doppelpacker Bahoya (r.) und Traumtorschütze Uzun. - KIRILL KUDRYAVTSEV

"Ein guter erster Schritt"

So entsteht ein Team, das schon so früh in der Saison in jeder Hinsicht komplett wirkt: altbewährte Leistungsträger, die Verantwortung übernehmen und neue Kräfte, die sofort zünden. Nur der Hunger ist derselbe geblieben. Der Weg ist auf jeden Fall noch nicht zuende: "Es war ein guter erster Schritt, aber eben auch nur einer von 34", sagte Toppmöller nach der Partie. Nach der Leistung zum Auftakt klang das fast wie eine Drohung an die Konkurrenz.