
So qualifizieren sich die Teams für Champions, Europa und Conference League
Nach den Halbfinal-Begegnungen im internationalen Wettbewerb steht fest, dass Deutschland über die Bundesliga vier Plätze in der Champions League bekommt. Doch es gibt noch Aussicht auf einen weiteren. Dann könnten sich in der kommenden Saison unter besonderen Umständen acht Bundesligisten auf europäische Nächte freuen.
Champions League
Durch das Ausscheiden des FC Bayern München in der Königsklasse und dem Weiterkommen von Rayo Vallecano (inklusive Sieg im Halbfinal-Rückspiel) in der Conference League ist klar, dass "nur" die ersten vier Plätze der Bundesliga die Teilnahme an der Champions League bedeuten. Meister FCB, Vizemeister Borussia Dortmund sowie RB Leipzig haben die ersten drei Plätze sicher.
Um Rang vier streiten sich am finalen Spieltag noch der VfB Stuttgart (61 Punkte), die TSG Hoffenheim (61) und Bayer 04 Leverkusen (58). Zwar sind England und Spanien in der Saisonrangliste der UEFA nicht mehr zu überholen, es gibt aber dennoch die Chance auf einen fünften Startplatz.
Sollte der Sport-Club Freiburg die Europa League gewinnen, würde das Team aus dem Breisgau ebenfalls in der Königsklasse antreten. Nur würde das wiederum nicht zwangsläufig bedeuten, dass es deswegen auch mehr deutsche Vertreter in europäischen Wettbewerben gibt.

Europa und Conference League
Grundsätzlich lautet die Regel bezüglich der Teilnahme an diesen Wettbewerben: Der Sieger des DFB-Pokals sowie der Fünfte der Bundesliga spielen in der Ligaphase der Europa League. Der Sechste startet in der Play-off-Runde zur Conference League.
Wenn der Gewinner des DFB-Pokals in der Bundesliga unter den besten Sechs landet, startet auch der Tabellensechste in der Ligaphase der Europa League und der Siebte geht in der Play-off-Runde zur Conference League an den Start – so wird es auch in diesem Jahr wieder sein. Das steht fest, seit Stuttgart sein Halbfinalspiel gegen Freiburg gewonnen hat.
Fragen und Antworten – zum Bundesliga-FAQ
Stand jetzt spielen also die Teams auf den Plätzen fünf und sechs nächste Saison in der Europa League, Freiburg als Siebter in der Conference League. Wie bereits erwähnt könnte es aber noch zu Verschiebungen kommen, wenn das Team von Julian Schuster den europäischen Pokal mit nach Hause bringt.

Freiburg spielt die entscheidende Rolle
Das ist aber kein Selbstläufer im Fall des Europa-League-Erfolgs. Tatsächlich gibt es mehrere Szenarien.
- Gewinnt der SC die Europa League und bleibt Tabellensiebter, nimmt der Club an der Champions League teil, aber die Bundesliga würde keinen Platz in der Conference League erhalten. Es bliebe bei insgesamt sieben europäischen Startern.
- Gewinnt der SC die Europa League und wird Tabellenachter oder -neunter, nimmt der Club an der Champions League teil und der Tabellensiebte spielt Conference League. Nur in diesem Fall gäbe es einen achten Startplatz in Europa.
- Verliert Freiburg das Endspiel und bleibt Tabellensiebter, spielt die Mannschaft aus dem Breisgau Conference League.
- Verliert Freiburg das Endspiel und wird Tabellenachter, nimmt der Sport-Club an gar keinem europäischen Wettbewerb teil.
Mit Freiburg, Eintracht Frankfurt und dem FC Augsburg haben drei Teams Chancen auf die Plätze, die Europa bedeuten können.










