Stuttgart - Kurz vor Ende der Transferzeit hat der VfB Stuttgart einen weiteren Neuzugang vermdeldet. Mit Mauro Camoranesi wechselt ein Spieler von internationalem Format zum VfB.

Der Mittelfeldspieler, der vornehmlich über die rechte Außenbahn kommt, hat mit seinem Ex-Verein Juventus Turin drei nationale Meisterschaften und den italienischen Supercup 2003 gewonnen. Zusammen mit seinen Kollegen schaffte der gebürtige Argentinier, dessen einer Großelternteil aus Italien stammt, in der Saison 2006/07 den direkten Wiederaufstieg.

International blieb dem robusten und durchsetzungsstarken Rechtsfuß eine Trophäe auf Vereinsebene verwehrt. In der Saison 2002/03 waren die Turiner nahe dran, scheiterten aber im Finale der UEFA Champions League im Elfmeterschießen am Ligakonkurrenten AC Mailand.

Erfolgreichste Zeit in Turin

Vor seiner Zeit in Turin streifte sich Mauro German Camoranesi Serra, wie der VfB-Neuzugang mit vollem Namen heißt, die Trikots der Vereine Santos Laguna (Mexiko, 1996-1997), Montevideo Wanderers FC (Uruguay, 1997), Atletico Banfield (Argentinien, 1997-1998), Cruz Azul (Mexiko, 1998-2000) und Hellas Verona (Italien, 2000-2002) über.

Seine bislang erfolgreichste Phase als Profifußballer erlebte der im argentinischen Tandil geborene 33-Jährige aber bei Juventus Turin. Dort absolvierte er 161 Spiele in der Serie A, in denen ihm 19 Tore gelangen. 45 Einsätze und drei Treffer stehen Camoranesi in der Königsklasse zu Buche.

2006 feierte Mauro Camoranesi mit Italien in Deutschland den Gewinn der Weltmeisterschaft. Im Halbfinale gegen die DFB-Elf wurde er in der Nachspielzeit ausgewechselt, im Finale gegen Frankreich wirkte er 86 Minuten mit. Insgesamt bestritt er 54 Spiele für die "Squadra Azzurra" und traf vier Mal für Italien. Bei der WM in Südafrika war Camoranesi zwei Mal im Einsatz, konnte jedoch auch nicht das Ausscheiden des Weltmeisters verhindern.