Köln - Aktuelle Form, personelle Situation und alle wichtigen Statistiken: Hier finden Sie - dank täglicher Updates immer aktuell - alles zum Spiel SC Paderborn - VfB Stuttgart (Sa., ab 15:00 Uhr im Liveticker).

5 Fakten zum Spiel:

  • Der SC Paderborn steht nach der 0:1-Niederlage beim FC Schalke erstmals in der Bundesliga auf dem 18. Platz. Dies kommt ziemlich zur Unzeit, denn der Tabellenletzte des 33. Spieltags ist in der Bundesliga-Historie bislang immer abgestiegen!

  • Der VfB Stuttgart feierte gegen Mainz (2:0) und den HSV (2:1) erstmals seit September 2013 wieder zwei Bundesliga-Siege in Folge. Mit einem weiteren Sieg wäre der VfB auf jeden Fall gerettet.

  • Auswärts warten die Schwaben im Jahr 2015 aber noch auf ihren ersten Sieg, in der Rückrunde gab es in der Fremde zwei Remis und fünf Niederlagen.

  • Paderborn holte gegen die Mitkonkurrenten Hertha, Freiburg, Hannover, Stuttgart und den HSV satte 17 Punkte (fünf Siege, zwei Remis, zwei Niederlagen). Auch Stuttgart punktete stark gegen die Abstiegskandidaten und holte 16 Punkte (vier Siege, vier Remis, eine Niederlage – 2:3 bei der Hertha).

  • Auf Schalke kassierten die Paderborner zum 19. Mal in dieser Saison ein Gegentor in der Schlussviertelstunde, das ist Ligahöchstwert.

Das sagen die Trainer:

Andre Breitenreiter

"Wir sind bereit. Im eigenen Stadion haben wir bis auf Bayern München gegen jeden Gegner eine Chance zum Sieg gehabt. Wenn keiner mehr an uns glaubt, stehen meine Jungs immer wieder auf. Wir glauben an unsere Stärke, uns in Ruhe in Paderborn vorbereiten zu können. Mannschaft und Trainerteam sind ein verschworener Haufen, wir sind ganz eng beieinander."

Huub Stevens

"Wenn wir gewinnen, wissen wir, dass wir es auf jeden Fall geschafft haben. Daher schauen wir nur auf uns. Trotz der Spannung ist es wichtig, auch mit der nötigen Lockerheit in das Spiel zu gehen. Ich kann mir vorstellen, dass die Paderborner im Gegensatz zum Hinrundenduell reifer geworden sind."

Voraussichtliche Aufstellungen:

SC Paderborn

Tor: Kruse

Abwehr: Heinloth, Strohdiek, Hünemeier, Hartherz

Mittelfeld: Bakalorz, Vrancic, Koc, Rupp, Stoppelkamp

Sturm: Lakic

VfB Stuttgart

Tor: Ulreich

Abwehr: Schwaab, Rüdiger, Baumgartl, Klein

Mittelfeld: Gentner, Serey Die, Harnik, Didavi, Kostic

Sturm: Ginczek

Sie werden fehlen:

SC Paderborn: Brückner (5. Gelbe Karte), Duksch (Mittelfußbruch), Meha (Ellenbogen-OP), Bertels (Aufbautraining)

VfB Stuttgart: -

Schiedsrichter:

Deniz Aytekin (SR)
Benjamin Brand (SR-A. 1)
Christian Dietz (SR-A. 2)
Mark Borsch (4. Offizieller)

Aktuelle Form:

SC Paderborn: Neben dem Hamburger SV waren die Paderborner der zweite große Verlierer des vergangenen Spieltags. Trotz einer ganz starken Leistung bei formschwachen Schalkern fuhr man mit leeren Händen wieder nach Hause. Der direkte Klassenerhalt ist nicht mehr möglich. Das Ziel heißt nun Relegationsplatz.

VfB Stuttgart: Zwei Siege in Serie! Die Schwaben haben sich für den in den vergangenen Wochen betriebenen Aufwand endlich belohnt. Die Einstellung stimmt, die Mannschaft scheint intakt und will den Abstieg mit aller Macht verhindern. Vor allem in der Offensive wusste die Stevens-Elf zuletzt zu überzeugen.

Spieler im Fokus:

Martin Harnik

Im Abstiegskampf zeigt der VfB Stuttgart Moral. Die jüngsten zwei Spiele gewannen die Schwaben, davor lieferten sie sich einen erbitterten Kampf mit Schalke. Typen wie Martin Harnik, mit neun Toren bester Torschütze beim VfB, braucht die Mannschaft nun, um dem Abstieg doch noch von der Schippe zu springen.

Ein Sieg ist garantiert, wenn...

Für den SC Paderborn? ... Lakic für die Ostwestfalen trifft. Als einziger Spieler aus dem aktuellen SCP-Kader traf bislang Srdjan Lakic gegen den VfB: Am 9. April 2011 war er bei einem 4:2-Auswärtssieg mit dem 1. FC Kaiserslautern sogar per Doppelpack erfolgreich.

Für den VfB Stuttgart? ... Klein wieder zum Helden wird. Florian Klein schoss den VfB am 16. Dezember 2014 zum 1:0-Erfolg beim HSV - bis heute war dies Stuttgarts letzter Auswärtssieg.

Die historische Bilanz:

Der Statistik-Teamvergleich:

Rückblick: Zähes Ringen, gerechtes Remis

Dieses Spiel macht Bremen Hoffnung:

20.10.2012: SV Werder Bremen - Borussia M'gladbach 4:0 (2:0)

Borussia Mönchengladbach konnte auch im 23. Anlauf in Folge in Bremen nicht gewinnen. Der SVW fertigte harmlose Gladbacher mit 4:0 (2:0) ab und sorgte somit für Katerstimmung am Niederrhein. Petersen und Arnautovic brachten aggressive Bremer vor dem Wechsel sicher in Führung. Auch in Durchgang zwei ließen die Norddeutschen nichts anbrennen und schraubten noch etwas am Ergebnis.

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