Zu Wochenbeginn traf der Neuzugang des VfB Stuttgart, Khalid Boulahrouz, im Trainingslager der Schwaben in Going ein. Am Dienstagmorgen stand er erstmals auf dem Platz.

Nach dem Mittagessen äußerte sich der Holländer im Interview auf der Webseite des Clubs über seine Ex-Vereine, Verletzungen und Schicksalsschläge, die sein Leben veränderten.

Frage: Warum haben Sie sich für einen Wechsel zum VfB entschieden?

Khalid Boulahrouz: Weil es für mich die beste Entscheidung war. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl und das wurde jetzt schon bestätigt. Der Umgang mit den Verantwortlichen des Vereins und die Art und Weise, wie Kontakt aufgenommen wurde, waren sehr professionell. Ich hatte von Beginn an großes Vertrauen und das ist mir wichtig. Außerdem kenne ich die Bundesliga aus meinen Jahren beim Hamburger SV. Dort hatte ich meine beste Zeit. Damals habe ich im Übrigen mein erstes Bundesligaspiel gegen den VfB absolviert.

Frage: Und wie sind Ihre Erinnerungen daran?

Boulahrouz: Gegen den VfB war es immer schwer zu spielen. Sie hatten schon damals eine starke Mannschaft. Das ist jetzt nicht anders. Das Team hat viel Qualität und das Niveau, um oben bleiben zu können. Ich bin überzeugt, dass uns das auch gelingen wird.

Frage: Die EURO war so etwas wie Ihre Wiederauferstehung, nachdem es zuvor in Sevilla und beim FC Chelsea nicht unbedingt nach Wunsch gelaufen ist.

Boulahrouz: Durch die EURO habe ich das Interesse verschiedener Vereine wieder geweckt. In Sevilla hatte ich nicht die beste Zeit, da ich lange verletzt war. Bei Chelsea lief es zu Beginn gut. Ich habe viel gespielt, mich dann aber verletzt und anschließend bin ich nicht mehr ins Team gekommen. Aber so ist Fußball. Es gibt gute und eben auch schlechte Phasen. Für mich ist das Vergangenheit und abgehakt.