Köln - Der VfL Wolfsburg hat die beste Bundesliga-Hinrunde der Clubgeschichte gespielt und ganz eindeutig Kurs auf die Champions League genommen. Virtuell stehen die Wölfe sogar noch besser da und dominieren das Clubranking der Virtuellen Bundesliga fast nach Belieben. Kein Verein kann so sehr auf die FIFA-Künste seiner Anhänger vertrauen wie der Deutsche Meister von 2009.

Anders als in der Bundesliga gibt es in der VBL keine Winterpause. Auch im Januar geht es wieder um zwei begehrte Plätze für das große Finale. Und um Punkte in der Clubwertung. An 17 von 20 bisher berechneten Wertungsintervallen standen die virtuellen Wölfe an der Spitze. Das Clubranking der VBL baut auf die zuvor erzielten Werte auf und wird nicht für jeden Zeitraum neu berechnet. Zuletzt grüßte der VfL Anfang November nicht von der Spitze.

Bayern rutscht ab

Wie stark Wolfsburg in der VBL ist, verdeutlicht auch ein Blick auf die aktuelle Einzelwertung. Auf der PS3 sind vier, auf der XBox 360 drei Gamer der Wölfe in der Top 10. Kein anderer Club ist an der Spitze so häufig vertreten. Auch nicht der FC Bayern München, der virtuell bis auf Platz 10 abgerutscht ist, nachdem die erfolgsverwöhnten Münchner zwischenzeitlich sogar an der Tabellenspitze standen. Der virtuelle Pep wird vor Wut kochen.

Auch Borussia Dortmund findet sich, nach starkem virtuellen Start, in der unteren Tabellenhälfte wieder. Der BVB stand sogar zwei Mal ganz oben, hat sich jetzt aber auf Rang 12 eingereiht. Eine Platzierung, mit der die realen Stars sicherlich gerne tauschen würden.

Vizemeister Paderborn?

Der SC Paderborn ist hingegen in seiner ersten VBL-Saison auf dem besten Weg, sich die Vizemeisterschaft zu sichern. Die Ostwestfalen überzeugen virtuell auf ganzer Linie. Hinter dem SCP bestätigt 1899 Hoffenheim die ansprechenden Leistungen aus der Bundesliga. Deutlich übertroffen werden die realen Leistungen von Werder Bremen. Statt gegen den Abstieg kämpfen die User der Werderaner in der VBL um die internationalen Plätze. Ein starker vierter Platz für den SVW.

Während die Bremer sich virtuell bereits aus dem Abstiegskampf verabschiedet haben, kommt der SC Freiburg nicht ins Rollen. Wie in der Bundesliga steht der Sport-Club auch in der VBL am Tabellenende. Beste bisherige Platzierung im Saisonverlauf der Virtuellen Bundesliga: Platz 14. Aber noch sind viele Spiele zu spielen. Virtuell und real.