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So entsteht der Klassiker: der enorme Aufwand hinter dem Topspiel

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Mehr als 50 Kameras, kilometerlange Kabel und mehrere Regien: Der Klassiker zwischen Dortmund und Bayern ist auch hinter den Kulissen ein aufwendiges Großprojekt.

Wenn Borussia Dortmund und der FC Bayern München im Klassiker aufeinandertreffen, richtet sich die Aufmerksamkeit der Fußballwelt nicht nur auf das Spielfeld – auch hinter den Kulissen läuft ein beeindruckendes Großprojekt ab. Die TV-Produktion eines solchen Topspiels ist ein logistischer und technischer Kraftakt, der weit über den normalen Bundesliga-Alltag hinausgeht.

Bereits Stunden vor dem Anpfiff rollen zahlreiche Übertragungswagen an, kilometerlange Kabel werden verlegt, mehr als 50 Kameras installiert. Hinzu kommen unzählige Mikrofone, Kommentatorenplätze für internationale Sender sowie mehrere mobile Regieräume. Besonders bemerkenswert: Es gibt nicht nur eine zentrale Steuerung – zwei gleichwertige Regien arbeiten parallel, um die bestmöglichen Bilder in alle Welt zu liefern.

Hoher Aufwand bei Tospielen

Im Fokus steht dabei vor allem die sogenannte Hauptkamera, deren Bilder die Zuschauer überwiegend sehen. Für die Kameraleute bedeutet das höchste Konzentration: Sie müssen Spielsituationen antizipieren, Bewegungen vorausahnen und dabei jederzeit ruhig bleiben. Jeder Schwenk muss sitzen, jede Entscheidung in Sekundenbruchteilen getroffen werden.

Der Klassiker ist damit nicht nur sportlich ein Highlight, sondern auch produktionstechnisch eine Ausnahmesituation. Der enorme Aufwand zeigt, welche Bedeutung dieses Duell weltweit hat – und wie viel Arbeit nötig ist.