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Der neue starke Mann beim BVB
bundesliga

Ein neues Kapitel mit bekannten Prinzipien bei Borussia Dortmund?

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Mit der Verpflichtung seines neuen Sportdirektors Ole Book schlägt Borussia Dortmund neue Seiten auf. Rund um die Berufung seines neuen Sportdirektors unternimmt der BVB erste Schritte einer Umstruktierung.

Mit dem plötzlichen, aber auch nicht vollkommen überraschenden Personalpuzzle auf der Sportdirektor-Position hat Dortmund vor nunmehr vier Wochen eine neue Zeitrechnung auch offiziell eingeläutet. Der Ablösung von Sebastian Kehl vor der vergangenen Länderspielpause folgte nur wenige Tage später die Verpflichtung von Book, den man von der SV Elversberg loseiste. Damit ist klar: Der BVB will in eine neue Ära einläuten und die ersten Baustellen werden schon angegangen.

Der Kader soll umstrukturiert werden. Book will den Fokus vor allem auf die Offensive richten. "Wir schauen, wo wir Luft nach oben haben. Und das ist dann bei den wenigen Gegentoren die wir haben, tendenziell die Offensive", sagt der 40-Jährige und will ein "kleines bisschen Kreativität" zufügen. "Dass wir die Zusammenstellung in der Offensive noch ein wenig optimieren können."

"Mein Herzensverein": Ole Book legt los beim BVB25.03.2026

Abgang eines routinierten Trios nur der Anfang?

Der Tabellenzweite ist zwar auf Kurs Vizemeisterschaft und die Champion League ist für die kommende Saison eingetütet, doch zugleich ist der dominante FC Bayern München erneut früh enteilt.

Genau das will Schwarzgelb auf absehbare Zeit wieder ändern - und trifft dementsprechende Personalentscheidungen. Routinierte Akteure wie Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan verlassen den Revierclub: zwar verdiente Spieler, doch ohne den ganz großen Impact im Westfalenstadion.

Dabei ist die enge Zusammenarbeit mit Niko Kovač enorm wichtig. "Wir haben einen sehr engen Draht, reden viel miteinander", sagt Book. Gemeinsam soll Dortmund in der Zusammenstellung des Teams verbessert werden.

Rebuild wie zu besten Zeiten gewünscht

Die Verpflichtung des neuen Sportdirektors ist dabei nicht nur ein Schritt vorwärts, sondern auch ein wenig "back to the Roots". Der 40 Jahre alte Neu-Dortmunder führte die Elv als Sportdirektor und Sportvorstand von der Regionalliga in die Relegation zur Bundesliga und damit fast nach ganz oben. Eine Ausstiegsklausel gab es nur für einen Club: "Es ist für mich eben der besondere Verein", sagt Book über den BVB.

Damit aber nicht nur genug: Der Westfale gilt als Perlentaucher, entdeckte Spieler wie Younes Ebnoutalib und verkaufte diese an größere Clubs. Ähnliches verspricht man sich nun auch beim BVB. Der in der Region verwurzelte Book soll dafür sorgen, dass die größten unentdeckten Talente der Welt wieder den Weg zu 09 finden. So soll eine junge, hungrige Mannschaft zusammengestellt werden, die für Furore und Begeisterung sorgt – und wie zu Zeiten von Erling Haaland oder Jude Bellingham den Bayern wieder so richtig gefährlich werden kann.