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Die Frankfurter Spieler feiern den Führungstreffer von Oscar Höjlund, der die Eintracht auf die Siegerstraße brachte.
Die Frankfurter Spieler feiern den Führungstreffer von Oscar Höjlund, der die Eintracht auf die Siegerstraße brachte. - © IMAGO/Franziska Gora
Die Frankfurter Spieler feiern den Führungstreffer von Oscar Höjlund, der die Eintracht auf die Siegerstraße brachte. - © IMAGO/Franziska Gora
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Frankfurt sichert sich wichtigen Sieg im Kampf um Europa

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Eintracht Frankfurt bleibt im Rennen um die Europapokal-Plätze. Durch den 2:1 (2:0)-Sieg beim VfL Wolfsburg sicherten die Hessen, für die Oscar Höjlund (21.) und Arnaud Kalimuendo (32.) trafen, vorerst den siebten Tabellenplatz. Für die Wölfe wird die Situation im Kampf um den Klassenerhalt trotz des späten Anschlusstreffers von Dženan Pejčinović (90.+7) hingegen immer schwieriger.

Die Partie begann mit einem ausgeglichenen Schlagabtausch. In der zwölften Minute hatte Wolfsburgs Patrick Wimmer die erste große Chance, als Frankfurt-Keeper Michael Zetterer Wolfsburgs Mohamed Amoura anschoss, doch Wimmer rutschte aus und konnte den Ball nicht im leeren Tor unterbringen. Kurz darauf scheiterte Arnaud Kalimuendo auf der Gegenseite an Kamil Grabara.

In der 21. Minute ging Eintracht Frankfurt dann in Führung: Ayoube Amaimouni-Echghouyab setzte sich auf der rechten Seite durch und legte zurück auf Oscar Höjlund, der den Ball aus 21 Metern wunderschön über den linken Innenpfosten zum 0:1 ins Tor schoss. Der VfL Wolfsburg war geschockt und kassierte in der 32. Minute gleich den zweiten Treffer. Nach einem clever ausgeführten Freistoß von Farès Chaïbi kam Jonathan Burkardt zum Abschluss, Grabara konnte nur abklatschen und Arnaud Kalimuendo staubte zum 0:2 ab.

Wolfsburg drückt vergeblich

Zur Pause reagierte VfL-Trainer Dieter Hecking und brachte Lovro Majer für Jesper Lindström – ein Wechsel, der dem Wolfsburger Spiel neuen Schwung verlieh. Bereits in der 49. Minute hätte Majer beinahe verkürzt, als sein Freistoß an die Latte klatschte. Die Wölfe übernahmen nun die Kontrolle und drängten die Frankfurter in die eigene Hälfte.

Aaron Zehnter (55.), Wimmer (56., 61., 63.), Joakim Mæhle (75.) und Majer (84.) hatten allesamt gute Möglichkeiten, doch entweder war Zetterer zur Stelle oder die Abschlüsse waren zu ungenau. Trotz eines xGoal-Werts von 2,97 gelang den Hausherren erst in der siebten Minute der Nachspielzeit der Anschlusstreffer, als Dženan Pejčinović nach einer Flanke von Adam Daghim zum 1:2 einköpfte. Für eine Wende war es jedoch zu spät, und die Eintracht nahm die drei Punkte mit nach Hessen.

Spieler des Spiels: Oscar Höjlund

Der 22-jährige Däne war der entscheidende Mann auf dem Platz. Sein wunderbar platzierter Treffer aus der Distanz leitete den wichtigen Sieg für die Frankfurter ein. Mit einer Torwahrscheinlichkeit von nur 4,77 Prozent zeigte er seine außergewöhnliche Schusstechnik. Höjlund überzeugte nicht nur als Torschütze, sondern auch mit seiner Spielübersicht und Passgenauigkeit im Mittelfeld. Als Verbindungsspieler zwischen Abwehr und Angriff war er an vielen gefährlichen Aktionen beteiligt und spielte unter anderem den entscheidenden Pass, der in der 36. Minute beinahe zum 3:0 geführt hätte. Seine Leistung wurde von den Fans mit der Auszeichnung zum Spieler des Spiels (40 Prozent der Stimmen) gewürdigt.

Oscar Höjlund jubelt über seinen Führungstreffer - IMAGO/Sven Heidmann

Bundesliga Match Facts
xGoals: Wolfsburg 2,97 - Frankfurt 2,06
Schnellster Spieler: Mohamed Amoura (WOB), 33,75 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 0:1 von Oscar Höjlund (SGE), 5 Prozent
Most Pressed Player: Mohamed Amoura (WOB), 23 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Lovro Majer (WOB), +3,21

Fantasy Heroes: Michael Zetterer (Eintracht Frankfurt, 316 Punkte), Denis Vavro (VfL Wolfsburg, 240 Punkte), Oscar Höjlund (Eintracht Frankfurt, 251 Punkte)