Zusammenfassung

  • Mit Tayfun Korkut als Trainer verlor Stuttgart nur eines der 13 Bundesliga-Spiele und holte 28 Punkte, in diesem Zeitraum nur die Bayern mehr.

  • Stuttgart stellt in dieser Bundesliga-Saison mit nur neun Gegentoren die beste Heimdefensive der Bundesliga.

  • Nach zuvor neun ungeschlagenen Bundesliga-Spielen in Folge kassierte 1899 Hoffenheim wieder eine Niederlage.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart gewinnt gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit 2:0 (1:0). Nach zuletzt neun ungeschlagenen Spielen in Folge gab es die erste Niederlage für das Team von Julian Nagelsmann, das einen kleine Dämpfer im Kampf um die Champions-League-Qualifikation hinnehmen musste. Stuttgart hingegen kann in einer überragenden Rückrunde weiter von der Teilnahme am Europa Pokal träumen.

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FANTASY HEROES: Ron-Robert Zieler, Mario Gomez (beide 14 Punkte), Erik Thommy (10)

Gomez (25., 74.) traf zum ersten Mal seit seiner Rückkehr im Winter zu Hause. Kurz vor seinem ersten Treffer hatte sich Hoffenheims Lukas Rupp schwer am linken Knie verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden (22.). Die Diagnose: Kreuzbandriss im linken Knie. Die bis dahin überlegenen Gäste erholten sich von diesem Schock nicht mehr. Auch, dass VfB-Abräumer Santiago Ascacibar Gelb-Rot sah (65.), nutzte ihnen nichts.

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Vor 58.312 Zuschauern in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena standen sich zwei Fußball-Philosophien gegenüber: VfB-Coach Tayfun Korkut setzt auf eine gut organisierte Defensive, Nagelsmann dagegen lässt seine Mannschaft immer offensiv spielen. Daran änderten auch die Ausfälle nichts - im Gegenteil. Im Kampf um die Königsklasse müssten alle, vor allem die Ersatzleute, das "Gaspedal in die Ölwanne" treten, sagte er vor dem Spiel.

Schon früh musste Hoffenheims Lukas Rupp ausgwechselt werden, nachdem er sich vor dem 0:1 verletzt hatte
Schon früh musste Hoffenheims Lukas Rupp ausgwechselt werden, nachdem er sich vor dem 0:1 verletzt hatte © gettyimages / Thomas Kienzle

Und das tat seine Elf zunächst, Hoffenheim war 20 Minuten lang die klar überlegene Mannschaft. Mark Uth (5.), Nadiem Amiri (7.) und Andrej Kramaric (9., 12.) vergaben beste Chancen.

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"Das war eine Energieleistung. Wir wollten das letzte Heimspiel vor dieser Kulisse unbedingt gewinnen. Das ist uns auch zum Glück gelungen." Ron-Robert Zieler (VfB Stuttgart)

Dann der erneute Rückschlag: Rupp blieb im Rasen hängen und musste für Robert Zulj ausgewechselt werden (22.). Gomez traf mitten hinein in die Schockphase, nachdem Kevin Akpoguma eine Flanke von Christian Gentner unterschätzt hatte. Zu einer Antwort konnte sich der Gast bis zur Pause nicht mehr aufraffen.

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"Wir nutzen zwei, drei, vier hundertprozentige Chancen nicht. Nach dem Rückstand wurde es dann sehr schwierig, weil Stuttgart extrem gut verteidigt." Oliver Baumann (TSG 1899 Hoffenheim)

Nagelsmann stellte kurz nach Wiederbeginn mit der Hereinnahme von Adam Szalai für Havard Nordtveit auf Viererkette um (50.). Im Spiel nach vorne aber tat sich Hoffenheim jetzt sehr schwer. Daran änderte sich auch nach der Hinausstellung von Ascacibar, der Zulj gefoult hatte, kaum etwas.

SID

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Spieler des Spiels: Mario Gomez

Mario Gomez schoss seine ersten Heimtore nach der Rückkehr zum VfB Stuttgart und die Schwaben damit zum Sieg. Er nutzte zwei seiner drei Torschüsse, steht stellvertretend für die wieder einmal sehr effektiven Stuttgarter. Gomez schoss seine Bundesliga-Tore Nummer 70 und 71 für den VfB und hat nun zwei mehr als Fredi Bobic. Das bedeutet alleine Platz sechs im historischen VfB-Ranking. Insgesamt waren es seine Treffer 162 und 163, womit er Karl-Heinz Rummenigge (162) überholte und im historischen Ranking auf RAng zwölf steht.

Bilder des Spiels

Akpoguma, hier im Duell mit Stuttgarts Ginczek, machte bei beiden Ggegentoren keine gute Figur.
Akpoguma, hier im Duell mit Stuttgarts Ginczek, machte bei beiden Ggegentoren keine gute Figur. © gettyimages / Thomas Kienzle
Mario Gomez nimmt Maß und erzielt das 1:0 für Stuttgart
Mario Gomez nimmt Maß und erzielt das 1:0 für Stuttgart © gettyimages / Thomas Kienzle
Nach der Roten Karte gegen Ascacibar spielt Hoffenheim 25 Minuten in Überzahl
Nach der Roten Karte gegen Ascacibar spielt Hoffenheim 25 Minuten in Überzahl © gettyimages / Thomas Kienzle
Doppeltorschütze Mario Gomez jubelt
Doppeltorschütze Mario Gomez jubelt © gettyimages / Thomas Kienzle