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Zwischenzeitlicher Jubel: Josha Vagnoman sorgte in München für den Ausgleichstreffer
Zwischenzeitlicher Jubel: Josha Vagnoman sorgte in München für den Ausgleichstreffer - © Bundesliga/Getty Images/Sebastian Widmann
Zwischenzeitlicher Jubel: Josha Vagnoman sorgte in München für den Ausgleichstreffer - © Bundesliga/Getty Images/Sebastian Widmann
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VfB Stuttgart "mit Ruhe und Fokus nach vorne"

Die erste gute Nachricht für den VfB Stuttgart: Das vermutlich schwerste Spiel der Saison ist vorbei. Die zweite: Mit dem 1. FC Köln wartet nun ein Gegner, der zur richtigen Zeit kommen könnte.

Ja, das 1:5 in München klingt heftig. Doch der VfB Stuttgart hatte einen guten Spielplan, hielt lange mit und schlug zwischenzeitlich sogar zurück. Zum dritten Mal in Folge stand zum Saisonauftakt zwar eine Niederlage – doch diese Ausgangslage kennen die Schwaben bereits. Und sie wissen, wie man darauf antwortet.

2024 folgte auf das 1:3 in Freiburg ein 3:3 gegen Mainz, 2025 auf das 1:2 bei Union Berlin ein 1:0 gegen Mönchengladbach. Diesmal soll auf die hohe Niederlage in München eine umso stärkere Antwort folgen. Die Gelegenheit dazu bietet sich am Freitagabend: Dann kommt mit dem 1. FC Köln ein durchaus willkommener Gegner ins Schwabenland.

Eine Art Lieblingsgegner

Denn gegen die Domstädter ist der VfB seit sieben Bundesliga-Duellen ungeschlagen (fünf Siege, zwei Remis). Mit einem weiteren Spiel ohne Niederlage könnten die Stuttgarter sogar einen neuen Vereinsrekord aufstellen: Noch nie blieben sie in acht Bundesliga-Duellen in Folge gegen Köln ungeschlagen.

Weitere Argumente, warum der FC dem VfB gerade recht kommt, hat Ermedin Demirović – und zwar auf dem Fuß. In der vergangenen Saison traf der Stürmer in beiden Duellen und erzielte insgesamt drei Tore. Überhaupt liegen ihm die Rheinländer: An sieben Bundesliga-Toren war Demirović gegen Köln direkt beteiligt (fünf Tore, zwei Assists) – nur gegen Eintracht Frankfurt sammelte er ebenfalls sieben Scorerpunkte.

Und auch Sebastian Hoeneß verbindet mit Köln sehr positive Gefühle: Acht Bundesliga-Duelle, sieben Siege, ein Remis. Gegen kein anderes Team blieb der VfB-Coach über so viele Spiele ungeschlagen. Im Schnitt holte er gegen Köln 2,75 Punkte – nur gegen Darmstadt (zwei Siege aus zwei Spielen) ist seine Bilanz als Bundesliga-Trainer noch besser.

"Wir freuen uns darauf"

Und dann ist da noch die MHP Arena. Wenn am Freitagabend das Flutlicht angeht und die Cannstatter Kurve laut wird, soll der Heimvorteil erneut zum Trumpf werden. "Das wird besonders, wir freuen uns darauf", sagt Hoeneß.

Schon in der vergangenen Bundesliga-Saison war Stuttgart zu Hause eine Macht. Nur zweimal verloren die Schwaben in 17 Partien, holten 39 Punkte und kassierten lediglich 16 Gegentore – kein Team verteidigte im eigenen Stadion besser. "Wir wissen, was in unserem Stadion entstehen kann und haben die Möglichkeit, mit dem ersten Heimspiel etwas zu beginnen", sagt der VfB-Coach. Etwas beginnen. Genau darum geht es jetzt.

Und genau das will Hoeneß mit "Ruhe und Fokus" erreichen. Er betont, man habe "die Woche über gut gearbeitet" – nun soll daraus die richtige Antwort auf dem Platz folgen.

Ein Team: Der VfB will sich nicht aus der Ruhe bringen lassen
Ein Team: Der VfB will sich nicht aus der Ruhe bringen lassen - Christian Kaspar-Bartke

"Zusätzliche Power"

Als neuer Kapitän will dabei vor allem Deniz Undav selbst vorangehen. Seit Beginn der vergangenen Saison ist er mit 19 Toren der erfolgreichste deutsche Bundesliga-Torschütze – vor ausgerechnet Kölns Saïd El Mala (14). Und mit Dženan Pejčinović hat der VfB einen weiteren jungen Angreifer im Kader, der für Furore sorgen soll. Ein Trio, das auch für den DFB interessant werden könnte? Klopp wird ganz bestimmt genau hinschauen.

Undav blickt derweil aus anderen Gründen voller Vorfreude auf das erste Heimspiel: "Die Fans werden für eine enorme Energie in der MHP Arena sorgen. Das gibt uns zusätzliche Power." Ruhe und Fokus auf dem Platz, Energie und Power auf den Rängen – die Saison kann für den VfB jetzt richtig beginnen.

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