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Ermedin Demirović und Deniz Undav entschieden das Spiel gegen den 1. FC Köln in den Schlussminuten
Ermedin Demirović und Deniz Undav entschieden das Spiel gegen den 1. FC Köln in den Schlussminuten - © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Ermedin Demirović und Deniz Undav entschieden das Spiel gegen den 1. FC Köln in den Schlussminuten - © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
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Eine Frage des Glaubens: Der VfB ist zurück in der Erfolgsspur

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Der VfB Stuttgart hat im Rennen um die Champions-League-Plätze einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Beim 3:1 gegen den 1. FC Köln zeigten die Schwaben genau jene Qualitäten, die sie in dieser Saison so stark machen.

Dabei tat sich der VfB gegen kompakt stehende Kölner durchaus schwer und fand nicht immer Lösungen mit dem Ball. Dass sich die Schwaben letztlich über drei Punkte freuen konnten, lag nicht zuletzt an Doppeltorschütze Ermedin Demirović. "Diese Spiele sind wichtig für das Mannschaftsgefüge, um zu zeigen, dass wir auch defensiv arbeiten und Arbeitssiege einfahren können“, freute sich der bosnische Nationalspieler nach dem Schlusspfiff.

Der VfB zeigte sich in einer intensiven Partie einmal mehr leidensfähig und ließ sich auch vom Kölner Ausgleichstreffer durch Ragnar Ache gut zehn Minuten vor dem Ende nicht aus der Ruhe bringen. Demirović und Sturmpartner Deniz Undav sorgten mit ihren Toren in den Schlussminuten für Jubel beim VfB-Anhang. 

Hoeneß: "Fühlen uns zu Hause wohl"

Dass Stuttgart gegen den FC bereits die Treffer Nummer 13 und 14 in der Schlussviertelstunde in dieser Saison erzielte, ist für Trainer Sebastian Hoeneß mehr als nur Zufall. "Das verselbstständigt sich irgendwann und du hast diesen Glauben verinnerlicht“, so der VfB-Trainer.  Neben den auffällig vielen Toren kurz vor dem Abpfiff zeichnet Stuttgart in dieser Saison seine außergewöhnliche Heimstärke aus. Gegen die Geißböcke gelang dem VfB bereits der achte Heimsieg. Das sind jetzt schon mehr, als in der Vorsaison.

"Natürlich ist es auch zu Hause einfach so, dass wir uns gerade in dieser Saison wieder richtig wohlfühlen. Wir wissen, was wir zusammen mit den Fans entwickeln können", so Hoeneß. "Der Glaube ist jetzt da. Das hatten wir vor zwei Jahren auch schon mal, da war es ähnlich", zieht der VfB-Trainer Parallelen zu seiner ersten kompletten Spielzeit auf der Trainerbank der Schwaben, die mit der Vizemeisterschaft endete. 

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß sieht Parallelen zur Saison 2023/24, als sich der VfB für die Champions League qualifizierte - IMAGO/Grant Hubbs

Glaube an die Champions League

Dazu dürfte es in dieser Saison zwar nicht reichen, doch Stuttgart ist auf dem besten Weg, sich erneut für die Champions League zu qualifizieren. Die Mannschaft wirkt gefestigt und lässt sich von Rückschlägen, wie zwischenzeitlich gegen Köln oder bei der überraschenden Auswärtsniederlage beim FC St. Pauli in der vergangenen Woche nicht umwerfen.

Die Mischung aus mentaler Stärke, Heimwucht und sportlicher Qualität macht den VfB derzeit zu einem ernsthaften Anwärter auf einen der ersten vier Plätze. Oder um es mit den Worten von Sebastian Hoeneß zu sagen: Der Glaube ist da.