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"Opa" Gonzalo Castro ist die Führungsfigur beim VfB Stuttgart

Bei Aufsteiger VfB Stuttgart läuft es bisher gut. Nach sieben Spielen rangieren die Schwaben mit zehn Punkten auf Platz acht der Bundesliga-Tabelle. Einen großen Anteil am Erfolg des VfB hat Gonzalo Castro. In der jungen Stuttgarter Mannschaft ist er ein echter Routinier - und hat den Spitznamen "Opa" verpasst bekommen.

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Seinen Spitznamen hat Gonzalo Castro beim VfB Stuttgart schon bekommen: "Abuelo", also "Opa", nennen die jungen Kollegen den Routinier gerne auf Spanisch. Mit 25,5 Jahren im Schnitt haben die Schwaben den jüngsten Kader aller eingesetzten Spieler in der Bundesliga – Castro sticht da mit seinen 33 Jahren durchaus heraus. "Mir macht das nichts aus", erklärt "Opa" Castro. "Ich bin ganz froh über die Jungs, weil sie es bis hierhin sehr gut gemacht haben, sie sind sehr lernwillig."

Tatsächlich stehen die Aufsteiger aus Stuttgart nach sieben Spieltagen sehr gut da: Mit zehn Punkten belegen die Schwaben derzeit Rang acht in der Bundesliga-Tabelle. Als Routinier in der jungen Mannschaft von Pellegrino Matarazzo spielt Castro dabei eine gewichtige Rolle – in dieser Saison führt er die Stuttgarter sogar als Kapitän aufs Feld. "Ich bin der Meinung, dass Gonzalo Castro der Mannschaft mit seiner Erfahrung und seiner Art auf und neben dem Platz helfen kann. Sein Wort hat Gewicht innerhalb des Teams", erklärte der Trainer im Sommer seine Entscheidung für den 33-Jährigen in der Kapitänsrolle beim VfB.

Im Sommer 2018 wechselte Castro von Borussia Dortmund zum VfB. Nach einem durchwachsenen Start in Stuttgart ist Castro mittlerweile mehr als angekommen bei den Schwaben. "Er kann die Jungs nicht nur dirigieren, er kann auch Fußball spielen", frohlockte da Trainer Matarazzo bereits nach Castros starker Leistung inklusive eines Treffers am vierten Spieltag der aktuellen Saison beim 2:0-Sieg gegen Hertha BSC. "Er zeigt es im Training und Woche für Woche, wie wichtig er ist für uns."

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Der Routinier geht bei den Süddeutschen tatsächlich voran. Auch mit Toren zeigt der 33-Jährige beim VfB in der Anfangsphase der Saison seinen großen Einfluss. Das zweite Saisontor ließ Castro am siebten Spieltag beim 2:2-Remis gegen Eintracht Frankfurt folgen. Erneut gab es Zählbares für den VfB nach Spielende. Eine Torvorlage hat der Mittelfeldmann zudem bereits auf dem Konto.

Der erfahrene VfB-Kapitän will sich von den aktuellen Erfolgen jedoch nicht blenden lassen. Das Ziel für die Stuttgarter bleibe nach wie vor der Klassenerhalt, mahnt der Routinier. "Es werden Phasen kommen, wo es ein bisschen schwieriger wird. Wir wollen einfach jetzt so viel wie möglich an Punkten mitnehmen, das ist unser Ziel." Am Saisonende „über dem Strich zu stehen“, bleibt das Wichtigste für den "Abuelo" und seine Stuttgarter "Rasselbande". Derzeit ist man beim VfB auf einem guten Weg dahin - auch dank Kapitän Castro.