
Offensivfeuerwerk voraus: Der VfB empfängt die Eintracht
Zwei der torhungrigsten Teams der Liga. Stuttgart im Vorwärtsrausch, Frankfurt mit neuer Angriffsstärke. Beide voller Rückenwind, beide mit frischen Matchwinnern, beide mit Blick auf die Königsklasse.
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Die letzten Überreste von abgebrannten Silvesterraketen lagen noch auf den Straßen, da zündeten der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt bei ihrem Start ins neue Fußballjahr gleich zwei weitere Feuerwerke. Die Eintracht eröffnete die Bundesliga und ließ gegen Dortmund drei Tore regnen. Der VfB verschoss gegen Leverkusen mit vier Treffern sogar gleich im ersten Durchgang sein ganzes Pulver.
Beide ließen mit vertikalem Offensivfußball die Funken sprühen und begegnen sich nun am Dienstag zum Auftakt ins Hinrundenfinale. Das verspricht eine hochexplosive Mischung!

Neuzugänge mit Knalleffekt
Frankfurt stellte am Freitag seine beiden neuen Offensivkräfte zur Schau, die es sofort knallen ließen. Younes Ebnoutalib traf mit seinem dritten Bundesliga-Schuss gleich zum Ausgleich und war an mehr Torschüssen beteiligt als jeder andere Spieler auf dem Platz. Arnaud Kalimuendo lieferte nach seiner Einwechslung direkt die Vorlage zu Ebnoutalibs Premierentor.
Trainer Toppmöller strahlte: "Wir sind sehr zufrieden, dass wir mit den beiden ganz andere Möglichkeiten haben." Ansgar Knauff spürte es auch: "Die Neuzugänge tun uns sehr gut."
Und dann ist da noch Can Uzun, der nach langer Pause endlich wieder in der Startelf stand und prompt traf. Frankfurt hat nun 14 verschiedene Torschützen – kein Team verteilt seine Treffer breiter. Hugo Larsson fasste die Stimmung nach dem Dortmund-Kracher zusammen: "Die Energie, die wir auf den Platz gebracht und von den Rängen gespürt haben, nehmen wir mit – als nächstes nach Stuttgart."

Viele Offensiv-Geschosse
Auch Stuttgart kam mit Donnerhall aus dem Topspiel gegen Leverkusen. Das neue Sturmduo Jamie Leweling und Deniz Undav ließ den Gästeblock in der BayArena beben. Erst legte Undav zweimal für seinen Partner auf, dann traf er selbst und krönte seine feurige Galavorstellung. Mit neun Saisontreffern hat er bereits seine Bestmarke aus der Vorsaison eingestellt.
"Der Glaube und die Überzeugung sind jetzt direkt wieder da", betonte VfB-Coach Hoeneß. Leweling ergänzte: "Gegen Frankfurt wollen wir nachlegen."
Der VfB kann in der Offensive zudem wieder weitere Geschosse abfeuern: Ermedin Demirović feierte sein Comeback, Winter-Zugang Jeremy Arévalo sein Kaderdebüt. "Medo braucht nicht viel Anlaufzeit. Jeremy ist erst 20, neu in Liga und Kultur – ein Versprechen für die Zukunft, das uns schon dieses Jahr neue Impulse geben kann", so Hoeneß.
Tor-Spektakel im Rückrundenfinale?
Nur drei Punkte trennen den VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt – und beide schielen nach ganz oben, auf die Champions-League-Ränge.
In den letzten drei Spielen erzielten die Schwaben acht Tore, die Adlerträger kommen insgesamt bereits auf 33 – nur zwei Teams haben mehr. Zwei Offensiv-Batterien, die noch lange nicht leer geschossen sind – alles deutet auf ein weiteres buntes Tor-Spektakel hin.
