Köln - Dieter Bohlen und seine Jurykollegen suchen in diesem Jahr bereits zum siebten Mal „Das Supertalent“. Vielleicht sollte der Poptitan bei der Kandidatensuche für die achte Staffel einmal einen Blick auf die Virtuelle Bundesliga werfen. Denn dort sorgt zurzeit ein Gamer für Furore, dessen außergewöhnliche Fähigkeiten sich schon an seinem Usernamen ablesen lassen. „SUPERTALENT X“ steht im Einzelranking auf der XBox 360 ganz oben.

Der hochbegabte FIFA-Zocker geht in der VBL für Hertha BSC auf Torejagd und hat bereits 7.639 Zähler auf dem Konto. Der erste Verfolger trägt einen prominenten Namen, überrascht aber mit der Clubwahl: „DAVID ALABA X“ kämpft in der Virtuellen Bundesliga für den VfL Wolfsburg um Punkte. 5.570 hat er schon gesammelt – Rang 2. „B4DMIK“ bringt mit 5.441 Zählern auf Platz 3 ein wenig Licht in das nach der 0:7-Klatsche gegen den FC Bayern München düstere Bremen. Zumindest virtuell kann der SV Werder sich mit den ganz großen Teams messen.

Liebesbekenntnis zur Adventszeit

Das starke Spitzenquartett beschließt der Hoffenheimer User „VISA TISSA“, der es bislang auf 4.686 Punkte bringt. Da sich monatlich nur der Sieger des XBox-Rankings direkt für das große VBL-Finale in Berlin qualifiziert, stehen uns heiße Weihnachtstage bevor. Dass das Fest der Liebe auch in der Virtuellen Bundesliga nicht zu kurz kommt, beweist der romantische Frankfurter auf Rang 5, dessen Nutzername „I LOVE YOU ANKE“ perfekt in die Adventszeit passt. Hoffentlich schaut Anke auch mal auf virtuelle.bundesliga.de vorbei.

Noch besser als auf der XBox läuft die Bremer Frustbewältigung auf der PS3. Der Werderaner „STEVANOVIC_15“ führt die Einzelwertung mit über 1.000 Zählern Vorsprung an. Er ist der erste User, der im Dezember die 10.000-Punkte-Marke knacken konnte. Hinter dem Bremer Gamer bestätigt „MAWEAUGO“ die bestechende Form von Borussia Mönchengladbach und liegt mit seinen virtuellen Fohlen auf Rang 2.

Trotz Baumschule auch auf der Konsole stark

Den dritten und letzten Qualifikationsplatz für das VBL-Finale belegt derzeit das „BAUMSCHULENKIND“ (Borussia Dortmund), das belegt, dass sich Naturverbundenheit und Skills am Gamepad nicht ausschließen müssen. Knapp 2.000 Punkte beträgt der Vorsprung auf den undankbaren vierten Platz, den momentan der Stuttgarter „DONNERBUDDIE“ belegt.

Bis zum Jahreswechsel können sich alle User der VBL noch nach vorne kämpfen, bevor der nächste Qualifikationsmonat beginnt. Vier User dürfen sich dann über den guten Vorsatz „VBL-Finale gewinnen“ für das Jahr 2014 freuen. Vielleicht schaut Dieter Bohlen ja auch vorbei.

Alle Informationen zur Virtuellen Bundesliga finden sie auch unter virtuelle.bundesliga.de