Erster VBL-Titel in dieser Saison für den FC Schalke 04: Matthias Hietsch (r.) führte die Knappen beim Live-Event in Stuttgart zum Turniersieg
Erster VBL-Titel in dieser Saison für den FC Schalke 04: Matthias Hietsch (r.) führte die Knappen beim Live-Event in Stuttgart zum Turniersieg

Hietsch: "Am Ende geriet ich schon etwas ins Schwitzen"

Köln - Matthias Hietsch hat dem FC Schalke 04 gerade zum ersten Titel der Saison verholfen. Zwar nicht auf dem Rasen der Veltins Arena, dafür aber auf dem virtuellen Grün der TAG Heuer Virtuelle Bundesliga. Der 24-jährige Bankkaufmann aus Sankt Augustin bei Bonn setzte sich beim Live-Event in Stuttgart durch und bewies, dass er Nerven aus Stahl besitzt. Im Interview spricht Hietsch über sein Erfolgsrezept beim Elfmeterschießen, das dramatische Finale und seine wichtigsten Spieler.

"Ich habe es mir selbst schwerer gemacht"

EA SPORTS: Hallo Matthias. Du hast dich im Achtel- und Viertelfinale jeweils im Elfmeterschießen durchgesetzt. Was ist dein Erfolgsgeheimnis beim Strafstoß?

Matthias Hietsch: Die meisten Spieler schießen immer nach einem bestimmten Muster. Ich versuche, dieses schnell heraus zu finden, so dass ich den 4. und 5. Schuss halten kann.

EA SPORTS: Steuerst du deinen Torhüter selbst, oder überlässt Du das dem Computer?

Matthias Hietsch: Beim Elferschießen steuere ich den Torhüter selbst. Während des Spiels überlasse ich das aber dem Computer.

EA SPORTS: Hast Du Elfmeter im Vorfeld expliziert trainiert und wenn ja, wie?

Matthias Hietsch: Nein, Elfmeter trainiere ich im Vorfeld nicht.

EA SPORTS: Mit welchem Team bist Du an den Start gegangen? Weshalb hast Du diesen Club gewählt?

Matthias Hietsch: Ich habe mit dem FC Schalke 04 gespielt. Ich habe S04 gewählt, weil Schalke viele Stürmer und zudem große Spieler in der Defensive als auch im Mittelfeld hat. Das ist für mich die optimale Konstellation an Spielern.