Gerade erst von einem Zehenbruch genesen, bekam es VfB-Kapitän Matthieu Delpierre gegen den HSV gleich mit Ruud van Nistelrooy zu tun. Das Ende ist bekannt: Der Holländer erzielte die entscheidenden beiden Treffer, der Franzose konnte es nicht verhindern.

Im Interview mit bundesliga.de spricht Delpierre über seine Erfahrungen mit van Nistelrooy, über seine Fitness und über die kommenden Aufgaben.

bundesliga.de: Herr Delpierre, wie lautet ihr Fazit nach der Niederlage gegen den Hamburger SV?

Matthieu Delpierre: Das war natürlich eine bittere Niederlage. Wir hatten zu Beginn des Spiels einige Probleme, aber nach dem Ausgleich hatten wir die Hamburger eigentlich im Griff. Aber dann haben wir einfach zu viele Fehler gemacht.

bundesliga.de: Sie selbst waren einige Zeit verletzt. Wie bewerten Sie Ihre Leistung beim Comeback?

Delpierre: Ich hatte sicher nicht meinen besten Tag, aber wir hatten dennoch genug Torchancen, um das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Am Ende aber hatten die Hamburger einen Ruud van Nistelrooy auf ihrer Seite, der vor dem Tor eiskalt war.

bundesliga.de: Wie fit fühlen Sie sich im Moment? Sind Sie schon wieder bei 100 Prozent?

Delpierre: Nein, sicher nicht. Ich denke, dass ich noch einiges aufholen muss.

bundesliga.de: Waren Sie von der Leistung van Nistelrooys überrascht? Wie schwer war es gegen ihn zu spielen?

Delpierre: Er ist natürlich ein Weltklasse-Stürmer und das hat er gegen uns leider auch noch einmal bewiesen.

bundesliga.de: Ist die Niederlage gegen den HSV ein Rückschlag für den VfB oder ist die Mannschaft mittlerweile gefestigt genug, um sich nicht aus der Bahn werfen zu lassen?

Delpierre: Ich denke nicht, dass wir uns von der Niederlage negativ beeinflussen lassen. Wir haben auch gegen den HSV bewiesen, dass wir uns in einer guten Form befinden. Uns hat einfach auch ein wenig das Glück gefehlt, um zu gewinnen. Jetzt müssen wir schnellstens wieder an die guten Leistungen anknüpfen.

bundesliga.de: Am besten gleich in Köln…

Delpierre: Richtig. Dort wollen wir drei Punkte und dann geht es auch wieder aufwärts.

Das Gespräch führte Jens Fischer