Nach ihrem dreiwöchigen Urlaub haben die beiden WM-Teilnehmer Michael Bradley und Karim Matmour am Montagnachmittag wieder das Training bei Borussia Mönchengladbach aufgenommen.

Matmour war in Südafrika mit dem algerischen Nationalteam bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Bradley zog mit den US-Boys ins Achtelfinale ein. Nun hat der Alltag das Duo wieder.

Gemeinsam mit einem Junioren-Athletiktrainer absolvierten sie eine knapp einstündige Einheit, am Dienstag steht für beide der Laktat-Test an. Nach dem ersten Training beantwortete Michael Bradley ein paar Fragen.

Frage: Michael Bradley, willkommen zurück im Borussia-Park. Sind Sie etwas traurig, dass der Urlaub schon wieder vorbei ist?

Michael Bradley: Natürlich habe ich es genossen, mal etwas abzuschalten und mental und körperlich Kraft zu tanken. Ich war mit meiner Familie und meiner Freundin in meiner Heimat. Die erste Zeit waren wir in New Jersey, danach in Kalifornien. Das hat wirklich gut getan. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich immer Lust auf Fußball habe und deshalb bin ich froh, dass es jetzt wieder losgeht.

Frage: Welche Eindrücke haben Sie aus Südafrika mitgebracht?

Bradley: Es war wirklich großartig, sein Land bei diesem großen Turnier zu repräsentieren. Für die USA war es ein Erfolg, in die Runde der letzten 16 einzuziehen, aber natürlich wären wir gerne noch weiter gekommen. Über die Niederlage gegen Ghana bin ich immer noch enttäuscht, aber so ist das eben im Fußball. Da entscheiden oftmals Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage.

Frage: Wie schätzen Sie die neue VfL-Mannschaft ein?

Bradley: Es ist schwierig für mich, das aus der Ferne zu beurteilen. Aber was ich gelesen und gehört habe, denke ich, dass die Neuzugänge die Qualität in der Mannschaft erhöhen werden. Ich freue mich schon darauf, wieder mit den Jungs auf dem Platz zu stehen und gemeinsam mit ihnen zu trainieren.