Den deutschen U-21-Fußballern droht bei der EM in Schweden im Turnierverlauf ein Problem mit Gelbsperren.

Nach den ersten beiden Spielen gegen Spanien (0:0) und Finnland (2:0) sind in Ashkan Dejagah, Andreas Beck, Sami Khedira, Marko Marin, Mesut Özil, Patrick Ebert und Marcel Schmelzer bereits sieben Spieler mit einer Gelben Karte belastet und wären im Falle einer weiteren Verwarnung für ein Spiel gesperrt. Zudem werden die Karten nicht nach der Vorrunde gestrichen.

Hrubesch nimmt Spieler in Schutz

Trainer Horst Hrubesch fordert seine Spieler aber weiter zu vollem Einsatz auf. "Es darf niemand zurückziehen. Und wenn einer das Pech hat, gesperrt zu sein, müssen eben andere in die Bresche springen", sagte Hrubesch, der allerdings eher den Schiedsrichtern als seinen Spielern die Schuld für die Flut von Verwarnungen gibt.

"Ich war mit den Schiedsrichtern in beiden Spielen nicht zufrieden", sagte Hrubesch: "Es wird sehr schnell eine Karte gezogen, das meiste waren Allerweltsfouls."