
Der ewige Andrej
Seit zehn Jahren haben die Kraichgauer einen stets zuverlässigen Torjäger in den eigenen Reihen: Andrej Kramarić. Der trickreiche Angreifer ist mittlerweile bereits 34 Jahre alt – aber dennoch unverzichtbar für die TSG Hoffenheim.
Andrej Kramarić ist eine der größten Identifikationsfiguren, die die TSG Hoffenheim zu bieten hat. Der kroatische Nationalspieler ist mit 132 Bundesliga-Treffern nicht nur der Rekordtorschütze der TSG, sondern mit 305 Einsätzen in Deutschlands höchster Spielklasse auch der Rekord-Feldspieler der Kraichgauer. Mittlerweile ist er sogar der kroatische Rekord-Spieler der Bundesliga (am 17. Spieltag überholte er Zvonimir Soldo).
Nur Keeper Oliver Baumann hat mehr Partien für die TSG absolviert. Und in dieser Saison werden definitiv noch einige Spiele dazu kommen: Der Offensivspieler kam in bislang allen 19 Spielen zum Einsatz. Mit seiner Erfahrung und Klasse, sowie seiner Übersicht auf engsten Räumen, strukturiert er die Offensive und kreiert immer wieder Lücken für seine jungen und wilden Nebenmänner bei der TSG.

Holt er bald Élber ein?
Obwohl der Kroate bereits 34 Jahre alt ist, reißt er noch ordentlich Meter ab: Im Schnitt läuft Kramarić in dieser Saison zwölf Kilometer. Zudem war der Routinier schon an zehn Treffern direkt beteiligt. Sechs Treffer und vier Assists hat die Nummer 27 der Kraichgauer aktuell auf dem Konto.
In acht seiner neun kompletten Spielzeiten in der Bundesliga brachte es Kramarić auf eine zweistellige Anzahl an Treffern. In dieser Saison muss er gar nicht erst zweistellig treffen, um einen nächsten Topwert zu erzielen: Mit einem weiteren Tor würde Kramarić aufs Treppchen der torgefährlichsten Bundesliga-Torschützen aus dem Ausland vorrücken. Mit dann 133 Treffern würde er mit dem Brasilianer Giovane Élber gleichziehen. Nur Robert Lewandowski und Claudio Pizarro trafen öfter.
"Ich bin noch topfit, fühle mich gut und kann noch mehrere Jahre spielen", sagte Kramarić zuletzt dem kicker. Es sieht also so aus, als könnten die Hoffenheimer noch lange etwas von ihrer Identifikationsfigur haben.
