Zusammenfassung

  • Hoffenheim feierte beim 6:0 gegen den 1. FC Köln seinen höchsten Sieg in der Bundesliga-Historie, so hoch gewann die TSG zuvor noch nie.
  • Mark Uth war erstmals in einem Bundesliga-Spiel an vier Treffern beteiligt (zwei Tore, zwei Torvorlagen).
  • Vor der Pause traf Hoffenheim mit zehn Torschüssen nur einmal, nach dem Wechsel mit neun Abschlüssen dann fünf Mal.

Sinsheim - Die TSG Hoffenheim feiert einen fulminanten Sieg und schlägt den 1. FC Köln mit 6:0 (1:0). Durch die höchste Saison-Niederlage konnte der FC den Rückstand auf den Relegationsplatz nicht verkürzen.

FANTASY HEROES: Marc Uth (24 Punkte) / Serge Gnabry (16) / Florian Grillitsch (12)

Serge Gnabry (22. und 47.), der gebürtiger Kölner Mark Uth (56. und 65.), Lukas Rupp (61.) sowie Steven Zuber (72.) erzielten die Treffer für die TSG, die nach dem höchsten Bundesliga-Sieg der Klub-Historie seit fünf Partien ungeschlagen ist.

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Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena spielten die Hoffenheimer die Kölner in den ersten Minuten schwindelig. Eigentlich hätten Andrej Kramaric (1.) und Gnabry (7.) die Gastgeber in Führung bringen müssen. Die beiden Angreifer hatten die größten Chancen in der Anfangsphase, in der die Gäste weder defensiv noch offensiv ins Spiel fanden.

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Nach rund einer Viertelstunde nahmen dann auch die Kölner am Spiel teil - und das fast mit Erfolg. Nach einer Ecke vergab Marco Höger per Kopf die Möglichkeit zum Treffer (18.). Im FC-Strafraum brannte es allerdings weiterhin lichterloh. Mitte der ersten Hälfte fiel dann das längst überfällige Tor für die Kraichgauer. Bei seinem sehenswerten Treffer nach einem Alleingang ließ Gnabry die komplette FC-Defensive alt aussehen.

Erst in den letzten Minuten der ersten Hälfte wurden die Rheinländer besser. Verteidiger Dominique Heintz hatte erneut nach einer Ecke den Ausgleich auf dem Fuß (37.). Dennoch war der knappe Rückstand zur Pause äußerst schmeichelhaft für die Gäste.

"Unsere Leistung und unser Engagement fand ich heute sehr stark. Wir haben keine Minute nachgelassen und deshalb auch verdient gewonnen." Serge Gnabry (TSG Hoffenheim)

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nutzten die Gastgeber gleich ihre erste Möglichkeit zum Tor - wieder war es Gnabry mit einer Einzelaktion. Sekunden später hätte auch Kramaric treffen müssen. Der Kopfball des Kroaten ging aber neben das Tor (48.). Uth machte es wenig später besser.

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"Hoffenheim war uns in allen Belangen überlegen und mindestens zwei bis drei Klassen besser." Timo Horn (1. FC Köln)

Nach Vorarbeit des künftigen Schalkers traf kurz darauf Rupp. Dann war wieder Uth beim munteren Scheibenschießen an der Reihe. Später durfte sich auch der eingewechselte Zuber in die Torschützenliste eintragen.

SID

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Spieler des Spiels: Marc Uth

Mark Uth war gegen seinen Ex-Verein mit zwei Toren und zwei Torvorlagen überragend, erstmals sammelte er mehr als zwei Scorer-Punkte in einem Bundesliga-Spiel. Mit dieser Vorstellung dürfte sich der Stürmer wieder in die Stammelf der Hoffenheimer gespielt haben.

Bilder des Spiels

Osako ist bei der Hoffenheimer Defensivabteilung in guten Händen
Osako ist bei der Hoffenheimer Defensivabteilung in guten Händen
Schulz und Risse liefern sich ein Duell um den Ball
Schulz und Risse liefern sich ein Duell um den Ball
Gnabry erzielt mit einem strammen Schuss die Hoffenheimer Führung
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Uth erzielt nach der Pause zwei Treffer selbst und bereit zwei weitere Tore vor
Uth erzielt nach der Pause zwei Treffer selbst und bereit zwei weitere Tore vor