München - Nach einem Jahr in der 3. Liga und zweien in der 2. Bundesliga hat Daniel Ginczek nun den Sprung in die deutsche Eliteklasse geschafft. Anfang Juni unterschrieb der Stürmer, der in der vergangenen Zweitliga-Saison 18 Mal für den FC St. Pauli ins gegnerische Tor traf, beim 1. FC Nürnberg.

"Die Vorfreude auf die Bundesliga ist richtig groß, das ist der Traum eines jeden jungen Fußballers. Das ist nun nach den zwei Jahren in der 2. Bundesliga einfach der nächste Schritt sein", erklärt der 21-Jährige Angreifer, der nicht lange zögern musste, als das Angebot vom "Club" ins Haus flatterte: "Ich habe vor dem Wechsel mit Ilkay Gündogan gesprochen. Er hat mir nur Positives über den Verein erzählt."

Ginczek: "Will vom ersten Tag an Gas geben"



Ein weiterer Wichtiger Punkt bei der Entscheidung war für Ginczek die Tatsache, dass der 1. FC Nürnberg in der Vergangenheit sehr vielen jungen Spielern die Möglichkeit gegeben hat, sich auf der Bühne Bundesliga zu präsentieren. "Ich denke hierbei an Julian Schieber, Mehmet Ekici oder eben auch Ilkay Gündogan", erklärt der gebürtige Arnsberger.

Ziel des Angreifers ist es zunächst, "vom ersten Tag an Gas zu geben" und "die Mannschaft erst mal richtig kennenzulernen". Natürlich will Ginczek, der seine Spielweise mit den Attributen körperbetont und zielstrebig beschreibt, auch den ein oder anderen Treffer erzielen: "Ich bin als Stürmer geholt worden. Da ist das Ziel natürlich auch, möglichst viele Tore zu machen."

Angst, dass die Eingewöhnung im Frankenland nicht klappen könnte hat 1,91 Meter große Ginczek nicht, denn das ein oder andere Gesicht im Nürnberger Kader ist ihm nicht unbekannt: "Alexander Esswein kenne ich aus der U21-Nationalmannschaft, mit Marvin Plattenhardt habe ich beim DFB ein paar Lehrgänge absolviert und mit Markus Feulner habe ich während unserer gemeinsamen Zeit in Dortmund trainiert."