Köln - Das vierte Trainingslager des FC Schalke 04 in Doha ist vorbei. Einmal mehr konnten die Knappen die optimalen Bedingungen nutzen, um sich auf die Rückrunde vorzubereiten. Manager Horst Heldt zieht ein positives Fazit und ist begeistert von Coach Roberto Di Matteo.

“Die Rahmenbedingungen waren perfekt. Wir konnten sehr gut und in Ruhe trainieren. Die Plätze waren in einem tadellosen Zustand. Das Wetter hat auch mitgespielt, es war nicht zu kalt und auch nicht zu heiß“, lobte der 45-Jährige die Aspire Academy.

Nastasic überzeugt auf Anhieb

Und auch sonst gab es in den letzten Tagen mehr gute als schlechte Nachrichten zu vermelden. So reiste zum Beispiel Neuzugang Matija Nastasic noch ins Trainingscamp und stand im letzten Testspiel gegen Al Merrikh auch gleich auf dem Platz. “Er hat mir sehr gut gefallen. Er ist ein intelligenter Spieler, der ein top Passspiel hat und stark nach vorne verteidigt. Der erste Eindruck war auf jeden Fall sehr gut“, so Heldt über den Innenverteidiger, der von Manchester City zunächst bis Saisonende ausgeliehen ist.

Doch nicht nur der Neue im S04-Dress hinterließ mächtig Eindruck. Auch ein Nachwuchsspieler hatte es dem Manager in Doha angetan. “Marcel Sobottka ist herausgestochen, er hat wieder einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Es ist ihm zu wünschen, dass die guten Eindrücke, die er hinterlässt, sich auch bald in Pflichtspielen niederschlagen", sagte Heldt über das 20-jährige Defensivtalent.

"Platz eins lassen wir mal außen vor"

Ins Schwärmen geriet Heldt allerdings bei Coach Roberto Di Matteo, seiner Arbeit und vor allem seiner Präsenz auf dem Trainingsplatz. “Es macht sehr viel Spaß, mit ihm zusammenzuarbeiten. Er bringt viele Interessante Dinge ein, hat einen klaren Plan und klare Ansichten vom Zusammenleben und vom Training. Alles das verkörpert und lebt er. Das ist sehr gut für eine Mannschaft. Die Spieler folgen ihm bedingungslos. Vieles ist neu, und das hilft der Mannschaft und dem Verein in der Entwicklung. Von daher hat sich das bewahrheitet, was wir uns bei seiner Verpflichtung versprochen haben.“

An den Zielen für die Rückrunde hat sich aber auch in Katar nichts geändert. Die Königsklasse soll es sein. Nicht mehr, nicht weniger. "Platz eins lassen wir mal außen vor. Nicht, dass es niemanden interessiert, aber Platz eins ist zementiert. Aber dahinter ist es spannend. Wir wollen uns wieder für die Champions League qualifizieren. Das wollen Wolfsburg, Leverkusen und Mönchengladbach aber auch“, erklärte Heldt. Mit soviel Rückenwind ein durchaus realistisches Ziel.