Keine Pokale gewonnen, in der Liga im oberen Mittelfeld - noch vor zwei Wochen fand ich den Offiziellen Bundesliga Manager nur ok. Aber seitdem hat sich einiges geändert. Mit fünf Liga-Siegen in Folge bin ich mittlerweile Spitzenreiter. Ein gutes Gefühl.

Und auch in Tests gegen höherklassige Mannschaften bekomme ich nicht mehr so die ganz dicken Packungen. Man braucht also schon ein bisschen Geduld, um sich und seine Mannschaft zu entwickeln. Aber das ist ja in der realen Fußball-Welt auch so und deshalb finde ich den OBM eigentlich immer besser.

Es gibt nämlich ein paar grundlegende Dinge, die einem meiner Meinung nach wirklich weiterhelfen und das sind Sachen, die auch die Felix Magaths, Jürgen Klinsmanns oder Ralf Rangnicks der wirklichen Bundesliga anwenden.


Regel 1: Zuckerbrot und Peitsche

Trainieren: Seit meinem Einstieg vor knapp drei Monaten habe ich nur an zwei Tagen vergessen zu trainieren. Ansonsten gab es sechs Tage die Woche für meine Jungs was zu tun. Natürlich hilft da die Profi-Version des OBM, weil man sein Training für eine Woche im Voraus planen kann.

Mit der guten alten Magathschen Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche sowie möglichst variablem Training, in dem alles immer mal wieder vorkommt, habe ich meine Jungs in puncto Moral und Fitness weit über 60 Prozent getrimmt, was der Mannschaft vor allem in der Schluss-Viertelstunde immer wieder zugute kommt.


Regel 2: Auf den Scout hören

Beobachten: Mittlerweile bereite ich mich auf jeden Gegner vor, egal ob Test, Pokal oder Liga. Durch die Übersicht im Bereich Testspiele und vor allem im Liga-Betrieb durch den Spielbeobachter (auch eine Zusatzfunktion im Profi-Bereich) kann ich zu Aufschlüssen über die Taktik und den Kader des Gegners kommen.

Welche Taktik wird bevorzugt, welche Spieler sind besonders stark. Manchmal gönne ich mir dann sogar die "Videoanalyse" in der Stadionfunktion. Mittlerweile hat sich so die eine oder andere Grundtaktik gegen eine gegnerische Formation herauskristallisiert. Der Rest läuft dann an der "Taktiktafel".


Regel 3: Flexibel bleiben

Rotieren: Da Pokale neben den Liga-Spielen Einfluss auf Stimmung und Werte der Mannschaft haben, lasse ich ganz nach guter alter Hitzfeld-Ideologie auch mal Spieler draußen oder setze sie auf anderen Positionen ein. Das scheint den Jungs zu bekommen.

So freut sich mein virtueller Chrstiain Gentner scheinbar, wenn er auch mal spielen darf und trifft gleich im ersten Test. Oder mein OBM-Petric ist nach einem Spiel Pause gleich auch besser drauf.


Kein Acht-Stunden-Tag

Man sieht also, es lohnt sich im OBM, ein bisschen die Großen aus der realen Bundesliga zu kopieren. Wer jetzt glaubt, ich bin zum OBM-Nerd mutiert, der täglich mehrere Stunden mit Analysen und dem Ausfeilen der eigenen Taktik verbringt, der irrt.

Maximal 15 bis 20 Minuten täglich verbringe ich im Schnitt mit dem Einstellen des Trainings oder der Vorbereitung auf den nächsten Gegner. Das unterscheidet mich natürlich von einem super-akribischen Jürgen Klinsmann, aber für meine kleinen Erfolge scheint es zu reichen.


Testgegner gesucht

Damit ich aber nicht zu sehr glaube, ich könnte was, würde ich natürlich gerne mal nicht nur immer gegen die computergesteuerten OBM-Teams, sondern auch mal gegen richtige (und vielleicht bessere ) Manager testen.

Damit andere dafür keine KIX, die Währung im OBM, ausgeben müssen, habe ich im OBM-Forum einen Thread eingerichtet. Ihr dürft mir also gerne zeigen, dass ich doch noch nicht so weit bin. Die ersten Dämpfer habe ich schon bekommen, aber auch Wolfsburg oder Hoffenheim haben ja in der Bundesliga schon ihre Grenzen aufgezeigt bekommen.

Trainer "madaboutme" ist seit dem 7. August 2008 beim Offiziellen Bundesliga Manager mit seiner Mannschaft InterTurbine 2.0 angemeldet. Auf bundesliga.de berichtet er in loser Folge von seinen Erfahrungen als Manager in der virtuellen Welt. In seiner Basisliga belegt er nach fünf Siegen in Folge mit 25 Punkten und 34:11 Toren nach dem 12. Spieltag Platz eins. Einen Pokal konnte er allerdings noch nicht gewinnen.