Voller Stolz reckt Alonso nach der Meisterschaft die Arme gen Himmel - © Alexander Scheuber/Bundesliga
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Die Trainerstimmen zum 29. Spieltag

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Das sagen die Coaches zu den Partien des Bundesliga-Wochenendes – die Stimmen der Trainer zum 29. Spieltag in der Übersicht.

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Bayer 04 Leverkusen - SV Werder Bremen 5:0

Xabi Alosno (Leverkusen): "Das ist ein super Moment. Mit einer toptop Mannschaft und einem tollen Verein. Der Fokus liegt jetzt nicht auf Donnerstag, wenn man die Meisterschaft gewinnt. Das ist etwas Besonderes. Das erste Mal in Leverkusens Geschichte gewinnt das Team die Meisterschaft. Das muss man genießen. Das muss man heute Feier mit den Fans, den Familien. Nächste Woche ist nächste Woche. Es ist eine große Ehre, für diesen Verein zu arbeiten."

Ole Werner (Bremen): "Das Ergebnis tut weh. Es ist am Ende zu hoch. Wir waren hintenraus zu naiv und schalten uns aus der letzten Kette mit ein, wo es schon 0:3 steht und es nicht mehr darum geht das Spiel zu drehen. Dazu verlieren wir Bälle vorne leichtfertig. So reicht es aber nicht gegen eine Weltklasse-Mannschaft etwas mitzunehmen und man kommt unter die Räder."

SV Darmstadt 98 - Sport-Club Freiburg 0:1

Thorsten Lieberknecht (Darmstadt): "Jeder hat gesehen, dass wir viel investiert haben. Letztendlich ist es einfach so, dass der Gegner ins internationale Geschäft kommen möchte und eine Aktion hatte, die sie sauber zu Ende spielen und wir aus den Möglichkeiten, die wir hatten, eben kein Kapital geschlagen haben. Wir waren insgesamt nach dem Auftritt in Mainz in vielen Bereichen viel stabiler."

Christian Streich (Freiburg): "Darmstadt hat alles in die Waagschale geworfen, sie haben gut gespielt, aber wir haben es nicht anders erwartet. Und dann haben wir mit dem Ball in der ersten Halbzeit zwei, drei Dinge gut gemacht, Gregoritsch hat die Chance und dann machen wir ein sehr schönes Tor. Hinten haben wir auch zweimal Bälle verloren, bei denen wir Glück haben oder Atubolu sehr gut hält. Am Ende war es ein eher glücklicher Sieg."

VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt 3:0

Sebastian Hoeneß (Stuttgart): "Es war ein Big-Point-Spiel. Es war eine schwierige Aufgabe und wirkt beim Blick aufs Ergebnis leichter, als es am Ende war. Wir sind als verdienter Sieger vom Platz gegangen und haben einen wichtigen Schritt gemacht. Frankfurt war griffig bis zum Schluss, sie haben eine schnelle Mannschaft. Wir waren sehr effizient. Die Stimmung im Stadion war heute bemerkenswert und außergewöhnlich."

Dino Toppmöller (Frankfurt): "Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, nicht das auf den Rasen gebracht, was wir wollten. Die ersten beiden Tore schießen wir uns quasi selbst rein. Das ärgert mich maßlos. Stuttgart war sehr effizient. Im zweiten Durchgang haben wir eine gute Reaktion gezeigt, den VfB gut gepresst und gestresst. Wir wollten mutig sein und uns nicht verstecken, aber da war das Spiel dann schon entschieden."

1. FSV Mainz 05 - TSG Hoffenheim 4:1

Bo Henriksen (Mainz): "Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt. Über das ganze Spiel haben wir unseren Plan durchgezogen. In der ersten Hälfte hatten wir noch ein paar Probleme, aber nach der Pause lief es deutlich besser. Wir haben in der Halbzeit gesagt, dass wir so weitermachen müssen. Zum Glück hat es geklappt."

Pellegrino Matarazzo (Hoffenheim): "Es war ein auch in der Höhe hochverdienter Sieg für Mainz. Wir gehen zwar glücklich in Führung, aber kassieren nach der Pause zwei schnelle Gegentore. Es ist unser Anspruch, besser dagegenzuhalten. Wir waren nicht in der Lage, um mit Mainz zu konkurrieren. Das werden wir nicht schnell abhaken können. Stattdessen müssen wir das analysieren und aufarbeiten."

FC Bayern München - 1. FC Köln 2:0

Thomas Tuchel (Bayern): "Wir haben das Ergebnis, das wir wollten. Zwischen zwei wichtigen Spielen ist es manchmal keine einfache Situation, das höchste Level abzurufen. Die Verletzung von Kingsley ist natürlich ein großer Wermutstropfen. Das ist sehr bitter und überschattet vieles."

Timo Schultz (Köln): "Wenn du gegen so eine Mannschaft etwas mitnehmen möchtest, musst du jede kleine Chance nutzen. Die Mannschaft hat den vorgegebenen Plan umgesetzt. Wir müssen in den entscheidenden Spielen jetzt punkten und sind bereit für die Crunchtime. Spätestens mit dem Gang zurück nach Köln wird dieses Spiel abgehakt."

Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund 1:2

Gerardo Seoane (Gladbach): "Die Gelb-Rote Karte hat den Spielverlauf komplett verändert. In der letzten halben Stunde hatten wir die eine oder andere gute Situation und hätten eventuell zum Ausgleich kommen können. Uns hat in dieser Phase die Energie, die Cleverness und die technische Intensität gefehlt, um den tiefen Dortmundern Block zu bespielen und so mehr gefährliche Situationen zu kreieren."

Edin Terzić (Dortmund): "Es war ein extrem intensives Spiel für uns, das wir deutlich leichter hätten gestalten können. Nach der Gelb-Roten Karte war es ein komplett anderes Spiel.  Wenn man berücksichtigt, dass wir in diesem Spiel viele Widerstände bewältigen mussten, haben wir es bis zum Ende leidenschaftlich verteidigt. Dafür ein großes Kompliment an die Mannschaft."

VfL Bochum 1848 - 1. FC Heidenheim 1846 1:1

Heiko Butscher (Bochum): " Wir waren im letzten Drittel nicht zwingend genug, haben uns keine große Chancen herausgespielt. Dennoch hatten wir eine gute Struktur und eine gute Ordnung. Das Eigentor war natürlich sehr unglücklich, passiert so alle zehn bis 15 Jahre. Letztlich muss ich die Moral der Mannschaft hervorheben. Sie hat gezeigt, dass sie lebt, dass sie will. Das ist die Botschaft für die nächsten Tage und Wochen."

Frank Schmidt (Heidenheim): "Wir haben mit dem hohen Anfangsdruck von Bochum gerechnet, so kam es auch. Selbst konnten wir wenig Bälle festmachen. Unser Offensivspiel war nicht davon geprägt, zu Torchancen zu kommen, wir waren hauptsächlich in der Defensive gefordert. Auf der einen Seite ist es ärgerlich, dass wir kurz vor Schluss das Gegentor bekommen haben. Auf der anderen Seite hat sich Bochum durch den enormen Aufwand auch den Punkt verdient."

RB Leipzig - VfL Wolfsburg 3:0

Marco Rose (Leipzig): "Ich freue mich über einen wichtigen Sieg für uns. Wolfsburg hat uns das Leben schwer gemacht. Deswegen war es umso wichtiger, dass wir bei uns geblieben und drangeblieben sind. Das 2:0 kam zur richtigen Zeit. Dann haben wir auch Peter Gulacsi ein, zwei Mal gebraucht. Am Ende aber ein verdienter Sieg für uns."

Ralph Hasenhüttl (Wolfsburg): "Wir haben lange versucht, Leipzig zu ärgern und ihnen unseren Stempel aufzudrücken. Aber wenn du hier etwas mitnehmen möchtest, brauchst du einfach ein perfektes Spiel – und das war es heute nicht."

FC Augsburg - 1. FC Union Berlin 2:0

Jess Thorup (Augsburg): "Das Wichtigste im Fußball ist das Ergebnis. Wir sind zufrieden mit den Punkten heute, können aber ganz klar besser Fußball spielen. Wir müssen Schritt für Schritt weiter nach vorne schauen. Gegen Union haben es die Gegner immer ganz schwer. Wir wussten aber auch, dass wir Chancen bekommen werden. Wir waren heute sehr effizient."

Nenad Bjelica (Union): "Wir haben das Spiel kontrolliert, waren immer wieder gefährlich über die Seite. Es hat eine gute Flanke gefehlt. In der zweiten Halbzeit passiert uns ein Fehler und dann dreht sich die ganze Partie. Wir haben ihnen heute alles geschenkt. Fehler passieren immer wieder, wir müssen die Fehler verhindern. Das ist Konzentrationssache. Wir sind im Abstiegskampf, es geht um alles. Wir müssen in der Bundesliga bleiben."