München - Dortmund marschiert durch den Sieg in Freiburg weiterhin vorneweg. Mainz ist wieder in der Spur, während Leverkusen und der FC Bayern durch ein Remis im direkten Duell auf der Stelle treten. bundesliga.de präsentiert wissenswerte Fakten rund um den 13. Spieltag.

TORE: Am 13. Spieltag fielen 30 Tore, das sind im Schnitt 3,3 pro Spiel. Der Gesamtschnitt in dieser Saison (369 Tore in 117 Partien) liegt damit bei 3,15 Toren pro Spiel. Mehr Tore gab es zuletzt in der Saison 1986/87, als pro Partie im Schnitt 3,24 Tore fielen.

MEISTERSCHAFT: Tabellenführer Dortmund spielt die beste Saison aller Zeiten. 34 Punkte nach 13 Spielen hatte vor dem BVB lediglich der FC Bayern 2005/06, allerdings mit schlechterer Tordifferenz.

AUSWÄRTSSTÄRKE: Am 13. Spieltag gab es zwei Heimsiege, zwei Remis und fünf Auswärtssiege. Damit liegt der Anteil von Auswärtssiegen in der aktuellen Saison bei 38 Prozent. Anteilig deutlich mehr Spiele als beim Höchstwert aus der Vorsaison (31 Prozent) endeten mit einem Auswärtssieg.

TORSCHÜTZEN: Die Torschützenliste führt Frankfurts Theofanis Gekas (11 Tore) weiterhin an. Der Grieche blieb beim 0:4 gegen Hoffenheim torlos, Verfolger Papiss Demba Cisse (Freiburg, 10) gegen Dortmund ebenfalls. Wolfsburgs Edin Dzeko erzielte den Ausgleich bei St. Pauli und belegt mit neun Toren Platz drei. Schalkes Raul erzielte seinen ersten "Dreierpack" in der Bundesliga, vier weitere Spieler markierten einen "Doppelpack": Vedad Ibisevic (Hoffenheim), Marco Reus (Gladbach), Sami Allagui (Mainz) und Heung-Min Son (HSV). Für Reus, Allagui und Son war es jeweils der erste "Doppelpack" im Oberhaus. Vedad Ibisevic erzielte zudem den schnellsten "Doppelpack" der Saison, der Hoffenheimer traf innerhalb von 63 Sekunden doppelt. Den Bundesliga-Rekord hält Bremens Hugo Almeida, der am 22. September 2007 beim 4:1 über Stuttgart zwei Mal innerhalb von 44 Sekunden einnetzte.

ASSISTS: Ze Roberto vom HSV hat mit sieben Assists weiterhin die alleinige Führung in dieser Wertung. Dahinter folgen Lewis Holtby (Mainz), Kaiserslauterns Christian Tiffert sowie Stuttgarts Ciprian Marica mit allesamt 6 direkten Torvorlagen. Jeweils zwei Assists verbuchten am 13. Spieltag Sebastian Rudy (Hoffenheim), Jonathan Pitroipa (HSV) und Christian Fuchs (Mainz).

REKORDE: Borussia Dortmund feierte den siebten Auswärtssieg in Folge, Bundesliga-Rekord für Auswärtssiege innerhalb einer Saison (acht schafften die Bayern saisonübergreifend 2005). Der SC Freiburg traf auch im 17. Bundesliga-Spiel in Serie ins gegnerische Tor, damit stellten die Breisgauer ihren Vereinsrekord aus der Saison 1994/95 ein.

KARTEN: Auch der 13. Spieltag kam wie alle anderen Spieltage dieser Saison nicht ohne Feldverweis aus. Lauterns Thanos Petsos sah in seinem dritten Bundesliga-Spiel glatt Rot, zudem flog Bremens Philipp Bargfrede mit Gelb-Rot vom Platz. Insgesamt gab es 2010/11 25 Platzverweise, im Schnitt fast zwei pro Spieltag.

ELFMETER: Am 13. Spieltag gab es drei Elfmeter. Nürnbergs Andreas Wolf scheiterte an der Querlatte, während Leverkusens Arturo Vidal auch seinen vierten Elfmeter der Saison verwandelte. Der Kölner Lukas Podolski schoss sein Team per Strafstoß zum 1:0-Erfolg in Stuttgart. Im Duell Schütze-Torwart führen die Schützen mit 22:10 - nur 69 Prozent der Elfmeter waren drin.

JUBILÄEN: Marco Reus schoss das 2500. Bundesliga-Tor von Borussia Mönchengladbach. Kölns Youssef Mohamad bestritt sein 100. Bundesliga-Spiel, Stuttgarts Timo Gebhart kam zu seinem 50. Einsatz im Oberhaus. Bremens Philipp Bargfrede war der 500. unterschiedliche Spieler, der seit Einführung der Ampelkarte mit Gelb-Rot vom Platz flog. Insgesamt war es die 738. Ampelkarte der Bundesliga-Geschichte. Die erste Gelb-Rote Karte in der Bundesliga hatte Stefan Effenberg kassiert - am 4. Spieltag 1991/92 beim Spiel FC Bayern München gegen Schalke 04 (20.08.1991, 3:2) von Schiedsrichter Malbranc.

KURIOSES: Dank Christoph Metzelder haben nun alle 18 Bundesliga-Mannschaften mindestens einen deutschen Torschützen in ihren Reihen, zuvor waren die Schalker als letztes Team noch ohne deutschen Torschützen gewesen.

SERIEN: Seit zwölf Spielen ist Dortmund ohne Niederlage (elf Siege, ein Remis), die derzeit mit Abstand längste Serie dieser Art in der Liga. Gladbach blieb zum neunten Mal in Folge ohne Bundesliga-Heimsieg, das ist zugleich neuer Vereins-Negativrekord für die Borussia. Bayern traf auch im 22. Bundesliga-Spiel in Folge gegen Leverkusen. Gegen kein anderes der aktuellen Bundesliga-Teams hat der Rekordmeister aktuell eine so lange Torserie.