Pierre-Emerick Aubameyang schnürt gegen Braunschweig seinen dritten Doppelpack (© Imago)
Pierre-Emerick Aubameyang schnürt gegen Braunschweig seinen dritten Doppelpack (© Imago)
Bundesliga

Aubameyang ist mal wieder der Türöffner

München - Pierre-Emerick Aubameyang besorgt mal wieder die Führung, Braunschweig kassiert den 23. und 24. Gegentreffer durch einen Mittelfeldspieler. Die Topdaten zum Spiel.

    Braunschweig kassierte im 19. Saisonspiel die 13. Niederlage - mehr als je zuvor zu diesem Zeitpunkt.

    Zudem verloren die Löwen zum vierten Mal in Folge ein Bundesliga-Spiel gegen Dortmund. Insgesamt ist die Bilanz zwischen beiden Teams nun genau ausgeglichen, in 36 Duellen gewann jede Mannschaft je 13 Mal (zehn Mal trennte man sich remis).

    Nach zuvor vier sieglosen Spielen hintereinander feierte der BVB erstmals seit Ende November wieder einen Dreier in der Bundesliga. 

    Braunschweig kassierte bereits das 23. und 24. Gegentor durch einen Mittelfeldspieler, das ist Ligahöchstwert. Die Stürmer trafen dagegen nur ein Drittel so oft gegen die Eintracht (achtmal). 

    Benjamin Kessel erzielte sein erstes Bundesliga-Tor - auch in der 2. Liga hatte er in 29 Einsätzen in den letzten beiden Spielzeiten nie getroffen. Kessel ist damit der 78. Torschütze in der Bundesliga-Geschichte der Eintracht. 

    Das 1:1 war zugleich der erste Treffer eines Braunschweiger Abwehrspielers in dieser Saison. 

    Pierre-Emerick Aubameyang traf zum dritten Mal in dieser Saison mindestens doppelt (zuvor auch beim 6:2 gegen den HSV und beim 4:0 in Augsburg) - in Braunschweig gab er zwei Torschüsse ab und beide landeten im Netz. 

    Er kommt nun auf elf Saisontore und zog damit an der Spitze der Torschützenliste mit Teamkollegen Lewandowski und Herthas Ramos gleich. 

    Zum fünften Mal sorgte Aubameyang für den 1:0-Führungstreffer (kein Ligaspieler schoss öfter das erste Tor des Spiels), alle fünf Partien gewann der BVB. 

    Zum 13. Mal in dieser Saison kassierte Braunschweig den ersten Treffer des Spiels, kein Team lag häufiger mit 0:1 zurück. Anschließend gab es für die Eintracht nur noch einen Punkt (beim 1:1 gegen Nürnberg), die anderen zwölf Spiele gingen verloren.