Drei, die Woche für Woche auf sich aufmerksam machen: Marco Reus, Sebastien Haller und Reiss Nelson - © DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA/Thomas Eisenhuth/Getty Images / DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA/Lukas Schulze/Getty Images / Getty Images/Christian Kaspar-Bartke
Drei, die Woche für Woche auf sich aufmerksam machen: Marco Reus, Sebastien Haller und Reiss Nelson - © DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA/Thomas Eisenhuth/Getty Images / DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA/Lukas Schulze/Getty Images / Getty Images/Christian Kaspar-Bartke
Bundesliga

Trio in Top-Form: Dortmund, Frankfurt und Hoffenheim sind die heißesten Teams der Bundesliga

Köln - Sie sind von ihren Gegnern einfach nicht zu stoppen: Borussia Dortmund setzte seine Erfolgsgeschichte auch in Mainz fort und behauptete den Vier-Punkte-Vorsprung auf Mönchengladbach. Auch dahinter haben gleich zwei Teams einen richtigen Lauf: Eintracht Frankfurt ist seit Ende September ungeschlagen, die TSG 1899 Hoffenheim kommt seit Mitte Oktober mächtig ins Rollen.

Dortmund: mit Offensivpower auf Platz eins

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Das dominierende Team der bisherigen Saison ist der BVB. Dortmund überstand erstmals in seiner Vereinsgeschichte die ersten zwölf Bundesliga-Partien ohne Niederlage – das schafften vor den Schwarzgelben nur elf Clubs. Das liegt vor allem an dem berauschend auftrumpfenden Angriff: Die Borussia stellt mit Abstand die beste Offensive der Liga (35 Saisontore). Lukasz Piszczek, Siegtorschütze in Mainz, war bereits der 15. Dortmunder, der in dieser Spielzeit über ein Tor jubeln durfte.

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Besonders nach dem Seitenwechsel weiß der BVB aufzutrumpfen: 24 der 35 Treffer erzielte die Mannschaft von Trainer Lucien Favre in der 2. Halbzeit. Spiele wie in Mainz, aber auch gegen Augsburg oder in Leverkusen, als Dortmund einen 0:2-Rückstand noch drehte, zeigen die hohe Qualität des Tabellenführers, der auch auf seine Einwechselspieler bauen kann: Zwölf Tore erzielten Joker bereits (Bundesliga-Spitze!) – acht davon allein Top-Torjäger Paco Alcacer.

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Frankfurt: der Traum von der Champions League

Auf eine formstarke Offensivabteilung kann auch die Eintracht aus Frankfurt setzen: Die Hessen erzielten die drittmeisten Tore in dieser Saison – nur Dortmund und Mönchengladbach durften öfter jubeln. Allerdings: Die 17 Tore an den letzten fünf Spieltagen sind ligaweit die meisten in diesem Zeitraum – die Adler befinden sich dank ihres Sturmtrios Sebastien Haller (mit neun Toren und sechs Vorlagen Top-Scorer der Bundesliga), Luka Jovic (neun Treffer) und Ante Rebic (fünf) im Höhenflug.

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Doch die Eintracht, die neun der letzten zehn Pflichtspiele für sich entscheiden konnte, steht auch defensiv in der jüngsten Vergangenheit überragend: Nur drei Gegentore in den letzten fünf Partien sind der Bestwert in der Bundesliga. Kaum verwunderlich, dass sich die Frankfurter auf Rekordkurs befinden: In Augsburg feierte das Team von Coach Adi Hütter bereits den siebten Saisonsieg – mehr waren es zu diesem Zeitpunkt zuletzt vor 25 Jahren. Auch deshalb sind die Hoffnungen am Main riesig: Die SGE träumt von der Champions League!

Video: Das magische Dreieck der Eintracht in der Analyse

Hoffenheim: mit Vollgas in die Spitzengruppe

Einen heißen Herbst legte die TSG auf den Rasen. Waren die Kraichgauer nach dem siebten Spieltag lediglich 13., startete die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann zuletzt richtig durch: Vier Siege und ein Remis – die Bilanz der letzten fünf Partien lässt sich wahrlich sehen. Jüngst in Berlin hatten die Hoffenheimer den fünften Sieg in Serie schon im Blick, doch der Ausgleichstreffer kurz vor Schluss ließ die Hoffnung platzen. Dennoch: 1899 hat sich dank starker Leistungen in die Spitzengruppe der Bundesliga vorgearbeitet.

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Das zeigen die Nagelsmann-Schützlinge vor allem auf fremdem Platz: Die Hälfte seiner 20 Punkte holte Hoffenheim auswärts – nie waren es für den Club mehr nach zwölf Spieltagen. Besonders in der Offensive läuft es auf Reisen: Bereits 15 Auswärtstore konnte die TSG erzielen, kein Team in der Bundesliga traf häufiger. Dazu ist der Vorjahresvierte nach der Pause kaum zu bremsen: 21 der 27 Treffer gelangen Andrej Kramaric, Joelinton & Co. nach dem Seitenwechsel – das spricht für taktische Flexibilität und konditionelle Stärke.

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