Köln - Die neue Saison begann, wie die alte endete. Die Topknipser Robert Lewandowski (FC Bayern München) und Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund) starteten mit Toren satt und liefern sich sofort wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Kampf um die Torjäger-Kanone. Nach Runde 1 liegt der Bayern-Star mit 3:2 in Führung. bundesliga.de hat die wichtigsten Fakten zu den Goalgettern zusammengestellt.

>>> Anmelden, aufstellen, gewinnen: Jetzt beim offiziellen Bundesliga Fantasy Manager mitmachen!

Tormaschinen: Robert Lewandowski traf in seinen 195 Bundesliga-Spielen 124 Mal und damit alle 122 Minuten in der Bundesliga, Aubameyang alle 129 Minuten (56 Tore in 97 Partien). Unter den Spielern, die mindestens 25 Bundesliga-Spiele bestritten, sind das der drittbeste und siebtbeste Wert. Auch als Vorbereiter glänzten beide. Lewandowski legte 46 Treffer auf, Aubameyang 19.

Dosenöffner: Dafür ist Aubameyangs Quote bei Toren zum wichtigen 1:0 zum Beispiel ist besser (30,3 Prozent gegenüber 25,8 Prozent). Und er benötigt auch weniger Versuche für einen Treffer. Der Dortmunder knipst durchschnittlich nach 5,1 Versuchen, Lewandowski braucht 5,6 Anläufe für ein Tor. Außerdem verwertet Aubameyang 60,6 Prozent seiner Großchancen, der Pole 54,3 Prozent.

Auf Pizarros Spuren: Unter den ausländischen Spielern der Bundesliga-Historie liegt Lewandowski nach Toren auf Platz 3; nur Giovane Elber und Claudio Pizarro trafen öfter als der Pole (133 bzw. 187 Mal). Seit er in der Bundesliga spielt (2010), erzielte Lewandowski mit Abstand die meisten Tore (124); historisch bedeutet das im Ranking Platz 27.

Video: Wettschießen auch im Fantasy Manager

Und auch auf Müllers Spuren: In den letzten fünf Saisons erzielte Lewandowski mindestens 17 Treffer – das gelang vor ihm nur Gerd Müller, Jupp Heynckes und Klaus Fischer. Der Bayern-Star erzielte gegen Bremen seine Bundesliga-Tore Nummer 48, 49 und 50 für den FC Bayern – und das erst im 64. Spiel! So schnell erzielte nie zuvor ein Spieler bei einem Verein 50 Bundesliga-Tore; Gerd Müller markierte sein 50. Bundesliga-Tor für die Bayern beispielsweise erst im 83. Bundesliga-Spiel:

Mit Auba gleichgezogen: Der Pole erzielte erstmals vor einem fünften Spieltag mehr als ein Tor in einem Bundesliga-Spiel. Seine zwölf Torschüsse waren mit Abstand die meisten der Partie und in der Bundesliga gab er nie mehr Torschüsse in einem Spiel ab. Lewandowski gewann gegen Bremen zum sechsten Mal in Folge am 1. Spieltag der Bundesliga (je drei Mal mit dem BVB und den Bayern) – keinem Spieler gelang das in der Bundesliga-Geschichte häufiger. Drei Treffer zum Saisonstart schaffte letztmals Pierre-Emerick Aubameyang 2013/14 für Dortmund beim 4:0 in Augsburg.

Rekord-Afrikaner: Pierre-Emerick Aubameyang schloss die Saison 2015/16 mit 25 Treffern auf Rang 2 der Torschützenliste ab – Lewandowski traf sogar 30-mal. Noch nie hatte ein Afrikaner so viele Tore in einer Bundesliga-Saison erzielt und zudem stellte er auch einen neuen Ausländerrekord im BVB-Dress auf (zuvor Lewandowski mit 24 Toren 2012/13).

Frühstarter: In 31 Spielzeiten wäre der Mann aus Gabun am Saisonende mit seinen 25 Toren Torschützenkönig geworden. Als erster Spieler der Bundesliga-Geschichte erzielte Aubameyang 2015/16 an den ersten acht Spieltagen einer Saison immer mindestens ein Tor. Auch in dieser Saison war er wieder am 1. Spieltag erfolgreich: Aubameyang schnürte mit seinen vier Torschüssen (nur Andre Schürrle gab mehr Torschüsse ab) einen Doppelpack gegen Mainz.

Mann für den 1. Spieltag: Aubameyang hat damit in drei seiner vier Bundesliga-Spielzeiten am 1. Spieltag ins Tor getroffen. Insgesamt gelangen Aubameyang hier sechs Treffer, an keinem Spieltag war er so oft erfolgreich wie zum Saisonauftakt. Der Gabuner scheint sich in der Torschützenliste wieder ein Fernduell mit Lewandowski zu liefern

Video: Aubameyangs Traumstart