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Jetzt abstimmen! Welche Stürmer gehören ins offizielle "Team of the Season"?

Die Saison 2020/21 nähert sich ihrem Ende. Das bedeutet auch immer: Zeit, die Besten der Besten auszuzeichnen! In dieser Spielzeit spielten erneut einige Stürmer groß auf. Doch welche Angreifer haben sich die Plätze im "Team of the Season" verdient?

Die Nominierten

>>> Zur Wahl

Robert Lewandowski (FC Bayern München)

Weltfußballer 2020, Bundesliga-Torschützenkönig 2020 und dazu noch sechs Titel: Die vergangene Saison von Robert Lewandowski und vom FC Bayern München war voll von Superlativen. Seine 34 Treffer in der Bundesliga 2019/20 übertraf er in dieser Saison schon am 26. Spieltag, als er gegen Stuttgart einen Dreierpack schnürte - die Bayern gewannen in Unterzahl (!) 4:0. Dann verletzte sich der 32 Jahre alte Ausnahme-Stürmer, der 2020/21 Jagd auf den "ewigen" Rekord von Gerd Müller (40 Tore in einer Bundesliga-Saison) machte. Vier Spiele bleiben dem Polen wohl noch für die letzten fünf fehlenden Treffer.

Andre Silva (Eintracht Frankfurt)

Andre Silva agiert etwas im Schatten von Robert Lewandowski, doch der Portugiese von Eintracht Frankfurt spielt die Saison seines Lebens. Der technisch beschlagene Portugiese, der über ein exzellentes Kopfballspiel verfügt, eilt ebenso von Bestwert zu Bestwert und jagt eine historische SGE-Marke: 26 Saisontreffer von Weltmeister Bernd Hölzenbein 1976/77 - mehr erzielte kein Frankfurter in einer Bundesliga-Saison. Das ist Silva genauso zuzutrauen, wie seiner Mannschaft der erstmalige Einzug in die Champions League.

>>> "Team of the Season": die Torhüter

>>> "Team of the Season": die Mittelfeldspieler

Erling Haaland (Borussia Dortmund)

Erling Haaland ist einfach eine Wucht: 1,94-Meter-Kante von Borussia Dortmund besticht durch sein enormes Tempo, seine Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor und seinen unbändigen Ehrgeiz. Und: Der Norweger ist gerade mal 20 Jahre alt. Er ist der begnadetste aus Borussias Bubi-Bande, seine Tiefensprints in den Raum hinter der Abwehr sind so gefürchtet wie schwer zu verteidigen. Doch auch spielerisch machte Haaland in seiner ersten kompletten Bundesliga-Saison viele Fortschritte: Als Wandspieler machte er Bälle stark fest und leitete umsichtig zu seinen Nebenmännern weiter. Die Entwicklungsmöglichkeiten des Hünen, der sich vor allem im Kopfballspiel noch verbessern kann, sind noch lange nicht ausgereizt. Für ihn scheint es keine Grenzen zu geben.

Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim)

Ein fitter Andrej Kramaric ist essenziell für die TSG Hoffenheim: Der Kroate, der 2018 im WM-Finale spielte, legte zu Saisonbeginn los wie die Feuerwehr, traf gleich sechs Mal in den ersten drei Spielen. Aufgrund einer Corona-Infektion fiel er dann jedoch bis zum 8. Spieltag aus. Der 30-Jährige verlor etwas den Rhythmus, zwischen dem 17. und 20. Spieltag gelangen ihm aber wieder sechs Scorerpunkte - dann verletzte er sich am Knöchel. Dass die Saison der Hoffenheimer etwas schleppend verläuft, hat viel mit Verletzungen zu tun - vor allem ein Ausfall von Kramaric ist nur schwer zu kompensieren für die Kraichgauer.

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Wout Weghorst (VfL Wolfsburg)

Er ist neben der äußerst stabilen Defensive ein wichtiger Grund, warum die Saison des VfL Wolfsburg bisher derart erfolgreich verläuft: Wout Weghorst. Der Niederländer ist nun knapp drei Jahre beim VfL, in jeder Saison traf er mindestens 16 Mal. 2020/21 ist jedoch sein erfolgreichstes Jahr bei den Niedersachsen. Der 28-Jährige, abschlussstark mit links wie rechts und mit seinen 1,97 Metern Körpergröße zudem sehr kopfballstark, ist zudem über-ehrgeizig: Selbst im Training will der Hüne jedes Trainingsspiel gewinnen und dabei auch noch treffen.

Leon Bailey (Bayer 04 Leverkusen)

Er verfügt über enormes Tempo und einen exzellenten linken Fuß: Leon Bailey von Bayer 04 Leverkusen. Der Jamaikaner strahlt in der Offensive auf jeder Position Gefahr aus. Am liebsten dribbelt der 23-Jährige allerdings von rechts ins Zentrum, um dann mit links abzuschließen. Die Nummer 9 der Werkself harmoniert gut mit Moussa Diaby, Patrik Schick und Lucas Alario, setzt diese immer wieder gekonnt in Szene. Nach zwei durchwachseneren Saisons knüpfte Bailey diese Saison wieder an sein bisher bestes Jahr 2017/18 an.

Silas Wamangituka (VfB Stuttgart)

Silas Wamangituka bot eine richtig starke Debüt-Saison in der Bundesliga. Der dribbelstarke 1,89-Meter-Schlaks, der durch sein extrem hohes Tempo besticht, ist ein gewichtiger Grund, warum die bisherige Saison beim VfB Stuttgart so gut vonstatten geht. Am 26. Spieltag erlitt der Kongolese einen Kreuzbandriss im Spiel bei den Bayern und kann seine Statistik, elf Tore und vier Vorlagen in 25 Spielen, in dieser Saison leider nicht mehr ausbauen. Mit seinem Sensations-Solo über 80 Meter gegen Mainz 05, das er mit einem Treffer krönte, gehört in jeden Jahresrückblick.

Sasa Kalajdzic (VfB Stuttgart)

Der beste Torschütze des Aufsteigers ist allerdings ein Zwei-Meter-Mann aus Wien: Sasa Kalajdzic. Der Stürmer gehört seit dem 19. Spieltag regelmäßig zur Startelf der Schwaben. Bis zum 25. Spieltag traf der 23-Jährige sieben Spiele in Folge. Die Nummer 9 der Stuttgarter ist ein optimaler Wandspieler, der Bälle stark festmacht und den schnellen, nachrückenden Mitspielern sauber ablegt. Mit Linksverteidiger Borna Sosa versteht er sich auf dem Feld blendend: Dessen Flanken köpft der Angreifer mit Vorliebe in die Maschen.

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Serge Gnabry (FC Bayern München)

Serge Gnabry begann die Saison mit einem dicken Ausrufezeichen: Dem Offensivspieler des FC Bayern München gelang direkt am ersten Spieltag beim 8:0 gegen den FC Schalke ein Dreierpack. Der 25-Jährige, der in der Offensive alle Positionen bekleiden kann, besticht durch seine Abschlussstärke  - mit rechts wie links - und sein gutes Dribbling. Bei der anstehenden EM wird er eine wichtige Stütze in der DFB-Elf sein: In 19 Länderspielen erzielte er bereits 15 Tore.

Max Kruse (1. FC Union Berlin)

Max Kruse beim 1. FC Union Berlin - kann das gut gehen? Der Feingeist und Techniker in einem Team, das 2019/20 eher rustikalen Fußball praktizierte... Und wie das gutgeht! Der 33-Jährige wurde auf Anhieb zum Fixpunkt einer Köpenicker Mannschaft, die sich auch durch den Routinier spielerisch deutlich weiterentwickelte. Bis zum 10. Spieltag sammelte der Angreifer sechs Tore, dann zog er sich einen Muskelbündelriss zu und setzte bis zum 23. Spieltag aus - dort traf er direkt beim 1:1 gegen Hoffenheim. Kruse trug maßgeblich zur erfolgreichen Saison von Union bei - zusammen könnten sie im kommenden Spieljahr international spielen.