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Werder Bremen feierte im letzten Bundesliga-Nordderby im Weserstadion im Februar 2018 einen 1:0-Erfolg
Werder Bremen feierte im letzten Bundesliga-Nordderby im Weserstadion im Februar 2018 einen 1:0-Erfolg - © Stuart Franklin
Werder Bremen feierte im letzten Bundesliga-Nordderby im Weserstadion im Februar 2018 einen 1:0-Erfolg - © Stuart Franklin
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Nordderby-Sieger SV Werder Bremen? Darum klappt es!

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Am 30. Spieltag steigt das 110. Nordderby der Bundesliga-Geschichte. Gerade für den SV Werder Bremen ist das Spiel von immenser Bedeutung. Wir nennen euch fünf Gründe, warum die Grün-Weißen die Partie am Samstagnachmittag gegen den Rivalen aus Hamburg für sich entscheiden werden.

1. Die Historie macht Mut

Von den bislang 109 Bundesliga-Duellen der beiden norddeutschen Traditionsclubs gewannen die Bremer 39, während die Rothosen beim spektakulären 3:2-Heimsieg im Hinspiel erst ihren 35. Bundesliga-Sieg gegen den SVW feierten. Und dieser Sieg ist statistisch sogar ein Nachteil, denn in der langen gemeinsamen Bundesliga-Zeit konnten die Hamburger erst zwei Mal beide Partien in einer Saison für sich entscheiden: 1967/68 und 2015/16.

2. Der HSV passt ins Beuteschema

Als aktueller Tabellenzwölfter hat der HSV genau Bremens Kragenweite, Werder feierte seine sieben Saisonsiege 2025/26 allesamt gegen Teams ab Platz elf abwärts! Union und Wolfsburg wurden jeweils zweimal geschlagen, Mönchengladbach, St. Pauli und Heidenheim je einmal. Gegen keines der Teams ab Rang elf wurde zwei Mal verloren.

Die größten Nordderby-Momente

3. Meister schlägt Schüler?

Viele Jahre gingen Daniel Thioune und Merlin Polzin Seite an Seite durchs berufliche Leben. Thioune holte den damals 19-jährigen Polzin als Co-Trainer zur U17 des VfL Osnabrück. Als Daniel Thioune im Oktober 2017 die Profis des VfL übernahm, war Polzin ebenso an seiner Seite wie beim Wechsel zum HSV zur Saison 2020/21. Thioune kennt also nicht nur den HSV bestens, sondern auch sein Gegenüber. Wird das am Samstag der entscheidende Vorteil?

Gemeinsamer Start in die Trainer-Profikarriere: Daniel Thioune (l.) und Merlin Polzin beim VfL Osnabrück - osnapix / Titgemeyer

4. HSV hängt durch

Die Hamburger konnten nur eine der letzten sieben Partien gewinnen, während der SV Werder in diesem Zeitraum immerhin drei Siege einfahren konnte. Die Bremer haben zudem an den letzten sieben Spieltagen zwei Tore mehr geschossen und drei weniger kassiert als der HSV. Die Form spricht also für die Gastgeber.

5. Extrem stark im Weserstadion

Werder hat insgesamt 28 der 54 Bundesliga-Nordderbys im Weserstadion gewonnen (zehn Niederlagen). Eine ordentliche Bilanz, die sich in der jüngeren Vergangenheit sogar noch besser liest: Neun der letzten elf Bundesliga-Duelle an der Weser konnten die Bremer gegen den HSV für sich entschdeiden (ein Remis, eine Niederlage). Sieg Nummer zehn in diesem Zeitraum wäre von enormer Bedeutung.