Dortmund - Neven Subotic ist nach seiner am Dienstag im Spiel gegen Mainz erlittenen Gehirnerschütterung deutlich auf dem Weg der Besserung. "Ich bin wieder bei vollem Bewusstsein", sagte der Abwehrspieler am Mittwochabend, nachdem er das Finale seiner Mannschaft um den "Liga-Total-Cup" in Mainz gegen den HSV als Zuschauer miterleben durfte. Erst am späten Nachmittag war er aus dem Krankenhaus entlassen worden.

"Ich bin direkt aus dem Krankenhaus ins Stadion gekommen, habe mir das Spiel angeschaut - und kann mich noch daran erinnern", bemerkte der 22-Jährige mit feiner Selbstironie und fügte hinzu: "Also ein riesiger Schritt für mich nach vorne..."

Einsatz gegen Schalke möglich

Nach einem Zusammenprall mit einem Mainzer Spieler hatte sich Subotic "an nichts mehr erinnern" können: "Ich wusste nicht einmal mehr, welcher Tag gestern war. Man hat es mir gesagt. Und ich habe es sofort wieder vergessen." Die Ärzte seien durchaus beunruhigt gewesen. Schichtaufnahmen des Kopfes brachten aber die erleichternde Diagnose, dass Hirnblutungen ausgeschlossen werden konnten. Subotic: "Ich bin am Mittwoch aufgewacht und hatte keine Ahnung, was am Dienstag passiert war. Ich war in keinem guten Zustand."

Am Mittwochabend konnte er aber schon wieder lachen. "Die Kopfschmerzen sind weg, nur die Lippe ist ein bisschen dick. Nicht schlimm, das heilt", sagte das Abwehr-Ass. Wann er wieder ins Training einsteigen darf, steht noch nicht fest. Sein Einsatz am Samstag gegen Schalke ist nicht ausgeschlossen.