Im Jahr 1992 wurde Michael Frontzeck mit dem VfB Deutscher Meister. Im Vorfeld der anstehenden Bundesligabegegnung gegen den VfB spricht der Trainer von Arminia Bielefeld auf vfb.de auch über vergangene Heimspielerfolge.

Frage: Herr Frontzeck, das letzte Heimspiel gegen Stuttgart konnte die Arminia gewinnen. Weisen Sie ihre Mannschaft im Vorfeld der Partie nochmals auf dieses 2:0 hin?

Michael Frontzeck: Nein, das war letztes Jahr, da war ich noch nicht im Amt. Auch wenn wir zweimal in Stuttgart gut ausgesehen und unentschieden gespielt haben, wird das für uns am Samstag ein schwieriges Spiel werden. Für mich ist Stuttgart die Mannschaft der Stunde.

Frage: Gegen Frankfurt gewann der VfB zum fünften Mal in Folge. Ist es gegen ein Team, das einen Lauf hat besonders schwer zu spielen oder vielleicht sogar leichter, da jede Serie einmal reißt?

Frontzeck: Das ist im Vorfeld schwer zu sagen. Für mich ist der VfB Favorit, da sich die Mannschaft in den vergangenen Spielen sehr gut präsentiert hat. Wir müssen versuchen, so gut es geht dagegen zu halten.

Frage: 1992 wurden Sie mit Stuttgart Deutscher Meister. Trauen Sie dem VfB anno 2009 den sechsten Titel der Vereinsgeschichte zu?

Frontzeck: Im Fußball ist nichts unmöglich. Der VfB hat eine beeindruckende Serie hingelegt und ist dadurch in den Fokus der Leute gerückt, die sagen: 'Der VfB ist auch ein Kandidat für die Meisterschaft'. Bei der jetzigen Ausgangslage ist für die obenstehenden Mannschaften alles möglich.