Bremen - Der Job der Mittelstürmer ist im modernen Fußball vielfältiger geworden. Vor Jahren wurden sie nur an der Anzahl der geschossenen Tore gemessen, doch jetzt sind sie für Trainer in der Rückwärtsbewegung die ersten Verteidiger, und wenn die eigene Mannschaft im Ballbesitz ist, sind sie bei schnellen Umschaltbewegungen häufig die Akteure, die mit dem Rücken zum Tor den Ball geschickt zum Mitspieler prallen lassen bzw. passen.

Die im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) beliebtesten und besten Angreifer Mario Mandzukic, Stefan Kießling, Robert Lewandowski und Klaas Jan Huntelaar verkörpern diese modernen Stürmer-Typen.

Wenn es nur nach den erzielten Toren in der Realität gehen würde, wäre aktuell Bayern-Angreifer Mandzukic das Maß der Dinge. Mit acht Toren distanziert er die Konkurrenten in diesem Vergleich. Bei den Torvorlagen zeigen sich seine Rivalen aber als etwas mannschaftsdienlicher. Borussia Dortmunds Angreifer Lewandowski kommt auf drei und Kießling sowie Huntelaar auf jeweils zwei Torvorlagen.

Kleine Unterschiede zwischen Realität und OBM



Im OBM sehen aber die Statistiken der besten Stürmer ein klein wenig anders aus. Über den Saisonverlauf betrachtet ist Stefan Kießling der beste Stürmer. Der Leverkusener Angreifer traf im Mittel in 44 Prozent der Partien, in denen er eingesetzt wurde. Dortmunds Lewandowski und die FCB-Spitze Mandzukic liegen gleichauf mit 42 Prozent knapp dahinter. Immer noch gute 38 Prozent von Spielen mit eigenem Torerfolg kann der letztjährige Bundesliga-Torschützenkönig Huntelaar aufweisen.

Bei genauerer Analyse der letzten Spieltage scheint sich aber Mandzukic im OBM durch das Einspielen der Daten aus der Realität auf der Überholspur zu befinden. In den letzten zwei Runden war der Bayern-Stürmer deutlich treffsicherer als Lewandowski und er schloss bei den Werten in den Simulationen am vergangenen Wochenende sogar zu Kießling auf.

OBMler sollten reale Entwicklung im Auge behalten



Da scheint sich ein Trend abzuzeichnen, den man als vorausschauender OBM-Manager im Auge haben und gegebenenfalls Anpassungen im Kader vornehmen muss. Ganz billig ist das Torjägerquartett allerdings nicht. Für Huntelaar muss man sieben und für Kießling 5,2 Millionen Euro hinblättern. Lewandowski kann man mit knapp fünf wie auch Mandzukic mit 3,6 Millionen vergleichsweise günstig verpflichten. Die "günstigen" Preise können dadurch bedingt sein, dass viele Manager die vier freien Bayern- oder Dortmund-Plätze im eigenen Kader mit anderen Profis der beiden Vereine besetzt haben.

OBM-Redaktion

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