Bremen - Während Bremen-Coach Viktor Skripnik vor allem die Einstellung seiner Mannschaft imponiert, hadert Roger Schmidt mit der Chancenverwertung im zweiten Durchgang. Die Stimmen zum Spiel.

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Glückwunsch an meine Mannschaft, das war eine gute Leistung. Diese Mischung aus Spiel und Kampf brauchen wir. Leider können wir noch nicht 90 Minuten marschieren. Unsere Tabellensituation sieht jetzt sehr gut aus, aber wir schauen nach oben, nicht nach unten."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Dass es ein schwieriges Spiel wird, ist klar. Werder ist in einer guten Verfassung. Wir hatten das Spiel am Anfang gut im Griff, dann hat Werder einen guten Konter gespielt und wir haben ein bisschen den Faden verloren. In der zweiten Halbzeit haben wir uns hochkarätige Chancen herausgespielt, aber im Fußball muss man Tore schießen. Wie so oft haben wir uns nicht belohnt für das, was wir uns hintenraus erarbeitet haben."

"Das Spiel war alles andere als schön"

Zlatko Junuzovic (Werder Bremen)...

... zur Situation in Bremen: "Ich will nicht alles schlechtreden, was unter Dutt war - wir haben da auch gut gespielt, nur nie gepunktet. Unser Selbstbewusstsein war im Keller, das neue Trainerteam hat uns dann neues Selbstvertrauen eingepflanzt und uns Mut zum Fußballspielen gegeben."

... zu seiner sportlichen Zukunft: "Ich bin guter Dinge, dass es in den nächsten ein bis zwei Wochen eine Entscheidung gibt. Ich weiß natürlich, was ich an Werder habe. Die Mannschaft ist super, ich habe ihr viel zu verdanken. Deshalb bleibt Werder auch eine super Option, aber ich bin in einem Alter, in dem ich mir alle Gedanken machen muss und ich ziehe da alles mit rein."

Jannik Vestergaard (Werder Bremen): "Das Spiel war alles andere als schön, es war ein Kampf. Aber großes Lob an die Mannschaft, der Sieg tut natürlich gut. Wir sind in einer Entwicklung und müssen weiter an Defensive und Offensive arbeiten."

"Haben uns blöd auskontern lassen"

Julian Brandt (Bayer Leverkusen): "Wir haben die erste Halbzeit verpennt und uns blöd auskontern lassen. Deshalb haben wir uns die Niederlage selbst zuzuschreiben."