Stuttgart - Beim VfB Stuttgart ist Trainer Armin Veh mit der Einstellung seiner Mannschaft bei der Niederlage gegen die TSG nicht unzufrieden. Hoffenheims Markus Gisdol spricht von einem stabilen Auftritt seines Teams. Die Stimmen zum Spiel.

Armin Veh (Trainer VfB Stuttgart): "Wir waren sofort im Spiel. Was uns gefehlt hat, war ein Tor, vielleicht auch mal ein glückliches. Das 0:1 hat uns natürlich nicht gut getan. Wir haben dann zwar eine gute erste Halbzeit gespielt, aber insgesamt hat uns das nötige Quäntchen Glück gefehlt. Jeder im Stadion hat gesehen, dass wir gekämpft haben, aber ein Tor aus vier Spielen – das ist zu wenig."

Markus Gisdol (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): "Wir wollten nicht ins offene Messer laufen und kompakt spielen, um dann selber mit dem einen oder anderen Konter aktiv zu werden. Wir haben im richtigen Moment das 1:0 gemacht, das Spiel war trotzdem lange Zeit offen. Die Mannschaft hat die Vorgaben insgesamt gut umgesetzt und einen stabilen Auftritt abgeliefert. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Es ist schöner, 2:0 zu gewinnen als spektakulär 3:3 zu spielen."

Kevin Volland: Wir haben einen guten Kader und können auch Ausfälle kompensieren. Heute war jedem bewusst, wie wir hier letztes Jahr verloren haben. Die Ausgangslage war ähnlich, wir waren gewarnt. Daher standen wir insgesamt kompakter, geordneter und stabiler. Unser Umschaltspiel muss jetzt der nächste Schritt sein. Wenn wir das noch verbessern, können wir noch den einen oder anderen Punkt mehr holen. Doch auch jetzt sind wir schon gut in die Saison gestartet, denke ich.

Sebastian Rudy: Wir hatten heute eine ähnliche Situation wie im vergangenen Jahr, sind diesmal aber deutlich besser damit umgegangen. Vor allem zu Null zu spielen, war enorm wichtig. Wir hatten heute einige verletzungsbedingte Ausfälle, andere Spieler sind dadurch reingerutscht und haben alle einen guten Job gemacht. Für mich selbst ist die Position des Rechtsverteidigers nach wie vor neu, ich muss mich dort noch einfinden. Insgesamt haben wir heute die Situation gut genutzt und über ein kompaktes Auftreten verdient gewonnen. Jetzt gilt unsere Konzentration dem Heimspiel gegen Freiburg. In der Englischen Woche wollen wir den nächsten Schritt machen.

Jannik Vestergaard (alle TSG Hoffenheim): Wir standen heute sehr tief, wollten kompakter agieren. Ich denke, das hat funktioniert und ganz gut ausgesehen. Über meine Einwechslung habe ich mich natürlich gefreut und versucht, der Mannschaft zu helfen. Der Sieg in Stuttgart ist ein gutes Zeichen für den weiteren Weg, für einen Blick auf die Tabelle ist es aber natürlich viel zu früh.