Leverkusen - Ein intensives und hart umkämpftes, aber torloses Topspiel zwischen Dortmund und Leverkusen hat keinen Sieger gefunden. Die beiden Trainer zeigten sich aber durchaus zufrieden mit diesem Ergebnis.

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Es war eine gute Standortbestimmung gegen einen guten BVB, der sich viel vorgenommen hat. Das Spiel war davon geprägt, dass beide Mannschaften um jeden Zentimeter gekämpft haben. So ein Spiel kann so und so ausgehen. Insgesamt ist das 0:0 in Ordnung."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Das war ein wichtiger Punkt. Ich bin zufrieden. Wir sind in Schlagdistanz. Das ist das Wichtigste. Es war ein superschweres Spiel zu Beginn der Rückrunde. Das war superintensiver Fußball. Ich kann nicht Abstiegskampf predigen und Champagner-Fußball fordern."

"Ein ganz guter Anfang"

Kevin Kampl (Borussia Dortmund): "Ich denke mit diesem Ergebnis können wir sehr gut leben. Es war sehr intensiv, sehr schwer und von viel Kampf gekennzeichnet, den wir angenommen haben. Wir mussten viele hohe Bälle spielen, sind immer direkt auf den zweiten Ball gegangen. Es war ein ganz guter Anfang."

Nuri Sahin (Borussia Dortmund): "Es war ein Schitt nach vorne. Schöner ware ein Dreier, aber es war ein Schritt nach vorne. Die Stabilität war da, wir haben gut gegen den Ball gearbeitet, Leverkusen ist schließlich keine Kirmestruppe, sondern steht im Achtelfinale der Champions League. Es war wichtig, nicht in Rückstand zu geraten. Beide Seiten hatten Chancen, in Führung zu gehen. Dass das Spiel kein Leckerbissen werden würde, hätte ich vorher sagen können. Um das Schönspielen, müssen sich andere kümmern. Wir haben in Leverkusen einen Plan gehabt, und den haben wir durchgezogen."

Matthias Ginter (Borussia Dortmund): "Unser großes Ziel war, in Leverkusen zu gewinnen. Das ist uns nicht gelungen, aber zumindest zu einem Punkt hat es gereicht. Es war ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel. Das 0:0 geht in Ordnung. Leverkusen hatte nicht die großen Chancen, wir standen gut. Wir müssen jetzt weiter couragiert weiterarbeiten, in der Offensive vielleicht noch ein wenig abgezockter sein. Aber auf dem Defensivverhalten können wir aufbauen."

"Wir haben nichts zugelassen"

Stefan Kießling (Bayer Leverkusen): "Wir haben uns nicht so viele Chancen herausgespielt, obwohl wir den Ball ganz gut haben zirkulieren lassen. Die Dortmunder haben nur mit langen Bällen agiert. Darauf müssen wir uns einstellen. Unsere Abwehr hat das aber sehr gut gemacht. Wir haben nichts zugelassen."

Josip Drmic (Bayer Leverkusen): "Es war kein einfaches Spiel gegen einen sehr harten Gegner. Es war wichtig für Dortmund hier zu punkten. Wir können zufrieden sein, dass wir nicht verloren haben, denn es ist immer schwierig gegen den BVB zu spielen."

Bernd Leno (Bayer Leverkusen): "Es ist ein bisschen komisch, denn wir wollten drei Punkte mitnehmen. Letztendlich war es aber ein verdientes Remis. Wir haben uns vorgenommen, vor allem zu Hause mehr Punkte zu holen. Es wurmt schon ein bisschen, dass wir nun wieder zwei Zähler liegengelassen haben."

Roberto Hilbert (Bayer Leverkusen): "Dortmund hat nicht wirklich Fußball gespielt, sondern viel mit langen Bällen agiert. Das ist für uns in der Viererkette nicht ganz so einfach. Wir haben das in der Gesamtheit aber sehr gut gelöst, ich kann mich an keine herausgespielte Chance des BVB erinnern. Mir wäre es lieber, wenn bei uns eine eins oder zwei vorne stünde, aber dass wir zu Null gespielt haben, ist gut."