Dortmund -  "Ich bin komplett einverstanden mit dem 2:0", sagte ein sehr zufriedener Jürgen Klopp nach dem Spiel. Thomas Schaaf haderte mit dem ersten Gegentor: "Bis zum Elfmeter waren wir gut im Spiel." Die Stimmen zum Spiel Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt.

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund):"Der Beginn war relativ langweilig, wir konnten nicht genug mit unseren Räumen anfangen. Ich bin aber komplett einverstanden mit dem 2:0. Für heute ist alles in Ordnung. Das zweite Tor war blitzschnell gelaufen und blitzschnell gedacht. Cool. In der zweiten Halbzeit hatten wir viele Möglichkeiten, das Spiel hätte deutlicher ausgehen können. Insgesamt bin ich zufrieden. Die Doppel-Sechs mit Bender und Ginter hat sehr gut funktioniert. Ich habe viele Jungs in guter Verfassung gesehen."

Thomas Schaaf (Trainer Eintracht Frankfurt): "In der ersten Halbzeit sind wir gut ins Spiel gekommen. Bis zum Elfmeter waren wir gut im Spiel. In der Offensive haben wir nichts Zwingendes auf die Reihe bekommen, das war das Entscheidende in diesem Spiel. Nach vorne hat uns die Entschlossenheit gefehlt. Beim zweiten Dortmunder Treffer hat man gesehen, was Entschlossenheit bedeutet."

"Gute Ausgangssituation erarbeitet"

Sven Bender (Borussia Dortmund): "Ein verdienter Sieg. Wir haben uns jetzt eine gute Ausgangssituation erarbeitet. In der Bundesliga - und für den Pokal!"

Erik Durm (Borussia Dortmund): "Die ersten zehn Minuten haben sich beide Teams abgetastet, danach haben wir sehr gut nach vorne gespielt, haben hinten nichts zugelassen und sind verdient in Führung gegangen. Trotz der 2:0-Führung zur Halbzeit wussten wir, dass die Partie noch nicht vorbei gewesen ist. Wir haben uns noch viele gute Chancen zum 3:0 herausgespielt und am Ende souverän gewonnen. Beim Elfmeter macht das 'Auba' sehr  cool und super. Mir wäre es aber genau so lieb gewesen, wenn er durch einen normalen Schuss verwandelt hätte.  Wir schauen jetzt von Spiel zu Spiel und gucken, was herauskommt."

Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund): "Ich hatte schon länger vor, den Elfmeter so zu schießen. Das hatte ich Marco Reus auch so gesagt. Ich habe auf den Torwart geachtet und es hat zum Glück geklappt."

"Es war ein Reflex"

Sonny Kittel (Eintracht Frankfurt): "In der ersten Halbzeit bringe ich uns mit dem dummen Handspiel in Bedrängnis und dann verlieren wir dieses Spiel. Das ist bitter. Es war einfach ein Reflex, den ich nicht wollte und der Schiedsrichter muss das dann pfeifen. In der zweiten Halbzeit haben wir es gut gemacht, auch wenn wir uns keine klaren Chancen herausspielen konnten. Nach einem 0:2 ist es natürlich immer schwer, hier etwas mitzunehmen."