Stuttgart - VfB-Coach Huub Stevens beeindruckt die Mannschaftsleistung seiner Elf, Werders Viktor Skripnik vermisst die Cleverness. Die Stimmen zum Spiel VfB Stuttgart gegen Werder Bremen.

Huub Stevens (Trainer VfB Stuttgart): "Ich habe viel erlebt, aber was sie mir heute wieder angetan haben - unglaublich. Trotzdem muss man der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie die Moral hat nach der Gelb-Roten Karte und dem 2:2. Das kann man nur hinkriegen, wenn man es gemeinsam tut, die Mannschaft mit den Fans. Das gibt auch Kraft."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Das dritte Tor enttäuscht mich. Stuttgart war bissiger, hat seine Chance genutzt, wir hätten zum Schluss cleverer sein müssen. Wir müssen das abhaken und uns auf das Derby gegen den HSV konzentrieren."

"Wir haben ein Riesenspiel gemacht"

Daniel Ginczek (VfB Stuttgart): "Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Wir haben ein Riesenspiel gemacht. Das Tor zum 3:2 war Emotion pur. Nach dem 2:2 sind kurz die Köpfe etwas runtergegangen. Aber dann haben wir gezeigt, dass wir auch in Unterzahl unbedingt gewinnen wollten."

Christian Genter (VfB Stuttgart): "Es gab in dieser Partie zu genüge Aufs und Abs. Wir sind am Ende glücklich, dass wir gewonnen haben. Wir haben auch in den vergangenen Wochen gute Spiele gemacht. Das kann uns positiv stimmen. Jedem von uns ist aber bewusst, dass wir weiter schwierige Wochen vor uns haben. Wir dürfen uns keine Ausrutscher erlauben und müssen bis zum Saisonende Gas geben."

Sven Ulreich (VfB Stuttgart): "Dieser Sieg ist ein kleiner Schritt. Natürlich war er auch gut für den Kopf. Das wichtigste ist nach einem solchen Spielverlauf, dass wir die drei Punkte mitgenommen haben. Wir müssen das Spiel früher entscheiden, sind aber am froh über die drei Punkte. In den nächsten Partien müssen wir nachlegen."

Martin Harnik (VfB Stuttgart): "In der ersten Hälfte sind wir als Mannschaft gut aufgetreten. Der zweite Durchgang begann dann mit dem Ausgleich natürlich schlecht für uns. Danach haben wir viele Torchancen nicht genutzt, vor allem ich. Das ist für mich unerklärlich. Normalerweise mache ich solche Chancen rein. Dann ist viel auf mich eingeprasselt, aber ich habe das Vertrauen der Mannschaft gespürt und es mit der Vorlage zum 2:1 auch zurückgezahlt."