Köln - Was sagen die Trainer zu den Ergebnissen und Geschehnissen. bundesliga.de hat die Stimmen zu den Partien des 6. Spieltags zusammengestellt.

FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt

André Breitenreiter (Trainer Schalke 04): "Wir haben mit Mann und Maus gekämpft und sind mehr gelaufen, obwohl wir zuletzt die Mehrfachbelastung hatten. Wir waren nach 20 Minuten klar dominant und hatten einige Chancen, um in Führung zu gehen. Man braucht aber auch mal eine Standardsituation, die wir viel trainieren."

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir haben ganz gut angefangen, aber nach der Verletzung von Haris Seferovic war Schalke am Drücker. In der zweiten Halbzeit waren wir dann die bessere Mannschaft, hatten die besseren Chancen und hätten in Führung gehen müssen. Aber du kannst nicht jede Standardsituation verteidigen. Am Ende wäre der Ausgleich verdient gewesen. Wir hätten etwas holen müssen, aber so ist Fußball."

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Borussia Mönchengladbach - FC Augsburg

André Schubert (Interimstrainer Borussia Mönchengladbach): "Wir sind froh, dass wir drei Punkte geholt haben. Das war nach den letzten Wochen sehr wichtig. Die Jungs haben das Herz in die Hand genommen. Ich freue mich vor allem, dass die Mannschaft sich belohnt hat. Nach all den Wochen, in denen man auch Selbstzweifel hatte, ist die Mannschaft sehr gut mit der Situation umgegangen."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Wir haben eine katastrophale Anfangsphase erwischt. Wenn man nach 20 Minuten 0:4 hinten liegt, ist das Spiel fast entschieden. Dass wir so viele Fehler machen, habe ich noch nicht erlebt. Ich gehe davon aus, dass das eine Eintagsfliege war. In der zweiten Halbzeit haben wir Moral gezeigt, aber da war es zu spät."

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Hannover 96 - VfB Stuttgart

Michael Frontzeck (Trainer Hannover 96): "Es ist unerklärlich, wieviel Raum wir den Stuttgartern in diesen vier Minuten bei den beiden Gegentoren anbieten. Darüber haben sie sich sicher sehr gefreut. Wir befinden uns in einer harten Situation, aber der werden wir uns stellen."

Alexander Zorniger (Trainer VfB Stuttgart): "Das ist für uns ein extrem befreiender Sieg. Die spielerische Klarheit war nicht so gut wie zuletzt, aber die Leidenschaft und der Wille waren da. Wir haben, denke ich nicht, nicht ganz unverdient gewonnen - das tut uns gut."

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Bayer Leverkusen - 1. FSV Mainz 05

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Wir hätten es uns sicher leichter machen können, aber wichtig für uns ist, dass wir nicht nur gewonnen haben, sondern auch wieder gespielt haben wie Bayer Leverkusen. Deshalb freue ich mich sehr. Nach dieser Reaktion können wir zuversichtlich an die kommenden Aufgaben gehen."

Martin Schmidt (Trainer Mainz 05): "Am Schluss mussten wir uns der großen Dominanz fügen und klein beigeben. Das Resultat sieht nicht schlimm aus, aber Leverkusen hat schon ein paar Mal häufiger auf die Kiste geschossen. Wir haben mit sehr viel Mut und Herz und Leidenschaft verteidigt und haben auf die Konterchance gelauert. Die hatten wir, da hätten wir unverdient in Führung gehen können. Dann kam es anders, ein abgefälschter Schuss und am Ende hat Leverkusen verdient gewonnen."

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TSG 1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund

Markus Gisdol (Trainer 1899 Hoffenheim): "Wir wollten kompakt verteidigen und unsere Chance in Kontern suchen. Die Führung zur Pause war nicht ganz unverdient. Die Anfangsphase der zweiten Hälfte war das Beste, was wir in dieser Saison gespielt haben. Am Ende war das 1:1 in Ordnung."

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Wir haben ein bisschen um den heißen Brei herumgespielt. Es war nicht der Zug drin, den wir brauchen, um richtig torgefährlich zu werden. Wir waren einfach nicht zwingend. Aber wir müssen aufpassen, dass wir uns jetzt nicht als Verlierer fühlen, denn das sind wir nicht. Wir haben am sechsten Spieltag das erste Mal unentschieden gespielt."

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FC Bayern München - VfL Wolfsburg

Pep Guardiola: „Ich habe noch nie so eine Situation erlebt, weder als Trainer noch als Spieler. Fünf Tore in neun Minuten. Ich bin sehr glücklich für Robert. Du spielst 45 Minuten nicht gut und dann fallen Fünf Tore in neun Minuten. Ich kann das nicht erklären.“

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): „Was soll ich sagen? Ein Weltklassestürmer hat fünf Mal aufs Tor geschossen und hätte sieben Mal treffen können. Das darf natürlich nicht passieren. Wir hatten eine gute erste Halbzeit, haben es verstanden, Bayern München von unserem Tor fernzuhalten, Bayern konnte kein Tempo aufnehmen. In der zweiten Halbzeit kommen diese besagten neun Minuten. Wir dürfen nach dem 1:1 nicht 50 Sekunden später 2:1 hinten liegen. Wir müssen es heute akzeptieren, dass wir so abgewatscht werden.

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SV Darmstadt 08 - SV Werder Bremen

Dirk Schuster (Trainer SV Darmstadt 98): "Es war ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen. Bis zum Gegentreffer war es das Beste der bisherigen Heimspiele. Die Mannschaft hat sich für Leidenschaft, Einsatz und Herz belohnt. Sandro hat sich seine Chance verdient, und er hat es überragend gemacht: Kämpferisch, spielerisch und dann auch noch zweimal genetzt."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Es reicht nicht, nur Fußball zu spielen. Man muss auch kämpfen. Das hat die Mannschaft in der 2. Halbzeit vergessen. Darmstadt dagegen hat in jedem Zweikampf gekämpft."

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FC Ingolstadt - Hamburger SV

Ralph Hasenhüttl (Trainer FC Ingolstadt): "Wir haben gegen einen starken HSV sehr, sehr solide gespielt. Wir haben viele Spiele die Null gehalten, dass das nicht immer geht, ist aber auch klar. Man hat gesehen, dass in Ingolstadt die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Am Freitag geht es aber weiter."

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): "Ich bin sehr happy, dass wir so einen Auftritt hingelegt haben. Wir haben heute sehr gut gefightet. Ingolstadt hat uns viel abverlangt, und meine Mannschaft hat sich diesen Sieg verdient."

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Hertha BSC - 1. FC Köln

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Ich habe immer gesagt, dass wir wissen, was Vedad Ibisevic kann. Er hat unsere ganze Offensive tierisch verbessert. Wir sollten nächstes Mal das zweite Tor vielleicht früher machen. Aber trotzdem: Es war eine tolle Leistung gegen einen guten Gegner."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Das Spiel war lange Zeit ausgeglichen, beide Mannschaften hatten gute Chancen. Hertha hat auf mich aber den abgebrühteren Eindruck gemacht und am Ende verdient gewonnen."

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