Wolfsburg - "Beim 2:2 sind wir einfach zu sorglos, da wünsche ich mir mehr Konsequenz", sagte VfL-Coach Dieter Hecking nach dem Spiel gegen Hoffenheim. Sein Gegenüber Markus Gisdol analysierte: "Grundsätzlich waren das zwei unterschiedliche Leistungsphasen bei uns." Die Stimmen zum Spiel VfL Wolfsburg - TSG Hoffenheim.

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen. Man wünscht sich da natürlich, dass man gleich das dritte Tor macht. Das hat leider nicht gereicht und dann wurde es nach zwei Gegentoren ein ganz neues Spiel. Beim 2:2 sind wir einfach zu sorglos, da wünsche ich mir mehr Konsequenz. Manche Mannschaften wären dann vielleicht ganz eingebrochen, aber wir haben den Faden wieder gefunden. Wir haben uns diesen Sieg dann verdient."

Markus Gisdol (Trainer 1899 Hoffenheim): "Wir hatten eine denkbar schlechte Anfangsphase mit zwei frühen Gegentoren. Du darfst Wolfsburg einfach nicht diese Räume geben. Grundsätzlich waren das zwei unterschiedliche Leistungsphasen bei uns. In unserer Situation ist es insgesamt schwierig, weil wir dem schlechten Saisonstart hinterher hinken. Wir waren dran, aber haben es leider nicht geschafft."

"Haben den Anfang verschlafen"

Oliver Baumann (TSG Hoffenheim): "Nach zehn Minuten stand es schon 0:2 – das ging viel zu einfach und darf natürlich nicht sein. Dann haben wir aber in die Partie gefunden und den Ausgleich zum 2:2 geschafft. Im Anschluss machen wir es Wolfsburg dann wieder zu leicht. Natürlich haben sie Qualität, aber ein Ball hinter die Kette und ein Pass in die Mitte genügen – dann sind sie gefährlich vor dem Tor und treffen."

Eugen Polanski (TSG Hoffenheim): "Man muss sich natürlich fragen, warum wir das Spiel nach acht Minuten eigentlich schon hergeschenkt haben. Wir trainieren etwas anderes und sprechen etwas anderes ab. Dann kommen wir doch zurück, gleichen aus und sind im Spiel. Aber dann schenken wir es wieder her. Wolfsburg spielt das nicht überragend, wir verteidigen als Mannschaft einfach schlecht."

Sebastian Rudy (TSG Hoffenheim): "Wir haben den Anfang verschlafen und waren überhaupt nicht auf dem Platz. Das hat jeder gesehen und gegen ein Team wie Wolfsburg kann es dann ganz schnell gehen. Dann kommen wir trotzdem zum 2:2 zurück. Im Anschluss haben wir mutig nach vorne gespielt und waren dann einmal nicht richtig sortiert. Den nächsten Konter zum 4:2 kann man dann schon fast vergessen."