Hoffenheim - Der TSG 1899 Hoffenheim gelingt der Befreiungsschlag gegen Hannover 96. Was sagen die Beteiligten? Die Stimmen zum Spiel.

Huub Stevens (Trainer 1899 Hoffenheim): "Wir haben uns am Anfang sehr schwer getan. Und dann machen wir aus heiterem Himmel das 1:0. In der zweiten Hälfte müssen wir das zweite und das dritte Tor machen, um den Deckel draufzumachen. Aber wir haben Hannover am Leben gelassen."

Michael Frontzeck (Trainer Hannover 96): "Das war ein bitterer Nachmittag für uns. Wir haben viel investiert. Aber wir haben einen Fehler gemacht in der ersten Halbzeit, und laufen dann 90 Minuten hinterher. Es ist frustrierend, nichts mitzunehmen."

"Viele Steine der Erleichterung"

Jonathan Schmid: Viele Steine der Erleichterung purzeln heute. Wir haben uns diesen Sieg alle zusammen erarbeitet und verdient. Der Tanz nach dem Tor geht auf ein französisches Lied von Maitre Gims zurück. Es war ein schweres Spiel, aber wir haben uns, obwohl Hannover gut stand, viele Chancen erspielt. Leider konnten wir nur eine nutzen, aber es hat gereicht.

Oliver Baumann: Wir sind natürlich froh, dass es heute funktioniert hat. Großartig erleichtert bin ich nicht, davon sind wir noch ein paar Siege entfernt. Wir haben immer noch zu wenige Punkte. Für heute ist das natürlich okay. Es ist schwierig da unten, deshalb muss man über den Kampf ins Spiel kommen – das haben wir heute gezeigt. Für uns war das wichtig, es zeigt uns, dass wir es noch können.

"Wir machen die Gegner stark"

Ron-Robert Zieler (Hannover 96): "Wir haben in der Hinrunde schon zu oft gegen direkte Konkurrenten verloren – heute erneut. Das ist natürlich fatal. Dass bedeutet, dass wir die Gegner stark machen und wir unten drin bleiben und weiterkämpfen müssen."