Berlin - Pal Dardai ist mit der Einstellung seiner Mannschaft zufrieden, Armin Veh hadert mit den Schiedsrichterentscheidungen. Die Stimmen zum Spiel Hertha BSC - Eintracht Frankfurt.

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Die erste Halbzeit haben wir komplett verpennt. Wir haben in der zweiten Halbzeit umgestellt und körperbetonter gespielt und unsere Torchancen genutzt. Es war ein Arbeitssieg, aber solche Siege bringen die Mannschaft weiter."

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): "Knut Kircher ist ein guter Schiedsrichter, aber in der Szene am Anfang des Spiels muss er eine Rote Karte geben. Das war eine klare Rote Karte. Vor dem 1:0 gab es eine Abseitssituation. Insofern fielen die spielentscheidenden Szenen gegen uns aus."

"In der zweiten Halbzeit waren wir besser"

Michael Preetz (Geschäftsführer Sport Hertha BSC): "Wir haben nicht gut gespielt, die erste Halbzeit war schwach. Wir standen zu weit auseinander und haben in den ersten 45 nie zu unserem Spiel gefunden. In der zweiten Halbzeit war es besser. Durch ein Traumtor von Mitchell Weiser sind wir auf die Siegerstraße geraten. Zu der Szene mit Darida und Fabián muss ich sagen: Das ist eine enge Geschichte. Knut Kircher hat sich für Gelb entschieden. Die Verteidiger stehen weit außen. Da ist sicherlich auch schon anders entschieden worden."

Marco Russ (Spieler Eintracht Frankfurt): "Die Spiele werden weniger, die Punkte, die wir noch sammeln können, auch. Es geht in unserer Situation nur noch über den Kampf."