Gelsenkirchen - Schalkes Coach André Breitenreiter gibt sich mit dem Remis zufrieden, sein Dortmunder Kollege Thomas Tuchel hat Vorteile für seine Mannschaft ausgemacht. Die Stimmen zum Spiel FC Schalke 04 - Borussia Dortmund.

André Breitenreiter (Trainer Schalke 04): "Wir sind zweimal in Rückstand geraten, sind aber zurückgekommen und haben große Moral gezeigt. Wir hatten am Ende noch die Chance auf den Siegtreffer. Deshalb bin ich zufrieden. Es hat ja kaum einer damit gerechnet, dass wir gegen eine Topmannschaft punkten. Auf dem Trainerteam und der Mannschaft wird ja sonst nur rumgetreten."

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Wir haben ein bisschen gebraucht, um uns zu finden, was auch normal ist. Dann haben wir das Spiel dominiert. In der zweiten Halbzeit fand ich uns klar besser, und wir lagen zweimal verdient in Führung. Wir haben es ganz gut gemacht. Die Aufstellung stand schon relativ früh im Trainerbüro auf dem Zettel."

"Die Mutter aller Derbys"

Ralf Fährmann (Spieler FC Schalke 04): "Wir haben heute das gezeigt, was wir in Ingolstadt haben vermissen lassen. Wir waren echte Männer, die ihren Mann auf dem Platz gestanden haben. Das haben wir heute gut gemacht. Am Ende ist es ein gerechtes Unentschieden gewesen. Es ist die Mutter aller Derbys. Wer da nicht dazwischen haut, der hat den Beruf verfehlt."

Klaas-Jan Huntelaar (Spieler FC Schalke 04): "Es war ein gutes Spiel mit vielen Zweikämpfen. Wir sind zweimal zurückgekommen. Es war eine sehr gute Leistung unserer Mannschaft. Das ist super für unsere Moral. Ob echte Männer auf dem Platz waren, das dürfen die Zuschauer entscheiden."

"Insgesamt haben wir es gut gemacht"

Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund): "Für ein Derby war es keine besonders große Härte. Teilweise war es hart, aber nicht unfair. Wir hatten nach dem 2:2 noch einmal drei einhundertprozentige Möglichkeiten, um das Spiel zu gewinnen. Das Problem war, dass wir jedes Mal nach der Führung schnell den Ausgleich kassiert haben. Aber insgesamt hat es unsere Mannschaft gut gemacht."

Nuri Sahin (Spieler Borussia Dortmund): "Es hat sich auf dem Platz komisch angefühlt. Wir sind nicht gut reingekommen. Dann hatten wir eine ordentliche Phase und geben es dann wieder ab. Wenn man bedenkt, dass wir zweimal eine Führung hergeben, dann ist das natürlich bitter. Bei den Gegentoren müssen wir besser verteidigen."