Dortmund - Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel lobt die Leistung seiner Mannschaft nach dem 4:1 Erfolg. Stuttgarts Trainer Jürgen Kramny ist mit seinem ersten Bundesliga-Spiel als Trainer nicht zufrieden. Die Stimmen zum Spiel Borussia Dortmund - VfB Stuttgart.

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Es war ein ganz hartes Stück Arbeit, weil wir in der ersten Halbzeit nicht so gut waren und der VfB gute Qualität hat. Die zweite Halbzeit war eine sehr, sehr gute und besonders starke. Wir haben gar keinen Torschuss mehr zugelassen und hatten einige Chancen, um höher zu gewinnen. Deshalb war es ein hochverdienter Sieg."

Jürgen Kramny (Trainer VfB Stuttgart): "Ich denke schon, dass wir ein paar gute Phasen hatten. Das 0:1 nach zwei Minuten war kein guter Start, das war ganz anders. Nach dem 0:2 haben wir eine Reaktion gezeigt, aber nach dem 3:1 hat Dortmund seine Qualitäten ausgespielt. Am Ende haben wir wieder vier Gegentore bekommen, das ist natürlich eindeutig zu viel. Ich hätte mir einen besseren Start gewünscht, aber es ist ein kein Wunschkonzert."

"Es war ein Spiel mit viel Kampfgeist"

Sven Bender (Borussia Dortmund): "Normalerweise bin ich ja Sechser, aber auch in der Innenverteidigung hat es heute gut geklappt. Wir haben uns nach der 2:0-Führung schwer getan. Stuttgart hat extrem schnell nach vorne umgeschaltet. Wir mussten 90 Minuten hellwach sein. Drei Niederlagen in Folge wären sehr bitter gewesen, gut, dass wir gewonnen haben."

Gonzalo Castro (Borussia Dortmund): "Es war ein guter Auftritt von uns. Ich freue mich, dass wir ein schwieriges Spiel mit viel Kampfgeist gewonnen haben. Nach dem 2:0 haben wir zu langsam gespielt. In der zweiten Halbzeitr haben wir das Spiel klar beherrscht. Das Vertrauen, das der Trainer in mich steckt, zahle ich jetzt zurück. Das Tor war leichter, als die Vorlage mit der Hacke."

Christian Gentner (VfB Stuttgart): "Das frühe 0:1 war ein Nackenschlag. Die Art und Weise, wie wir nach diesem Rückschlag zurückgekommen sind, hat gezeigt, dass die Mannschaft nach wie vor will und die Moral intakt ist. Das 1:3 durch das Eigentor war unglücklich. Da war es klar, dass wir das Spiel nicht mehr drehen können. Wir haben zu viele Fehler gemacht, die bei der Qualität der Dortmunder dann ausschlaggebend sind."