Köln - Der Blick auf die Bundesliga-Tabelle ist für alle Fans von Borussia Dortmund derzeit nur schwer zu ertragen. Mit sieben Punkten aus neun Partien rangiert der ruhmreiche BVB nur einen Zähler vor dem Relegationsplatz. Abstiegsangst scheint angesichts der Qualität im Kader zwar unangebracht, aber bis auf Platz 4 sind es bereits zehn Punkte. Ausgerechnet beim deutschen Meister soll nun die Wende her. So hoffnungslos, wie das Unterfangen beim FC Bayern klingt, ist es aber gar nicht. Zumindest, wenn man die Daten des Offiziellen Bundesliga Managers (OBM) zu Rate zieht.

Ein Sieg in München und die Borussia wäre wieder bis auf elf Punkte an den Bayern dran. Es wäre aber etwas übertrieben, vom heißen Dortmunder Atem im Nacken des Rekordmeisters zu sprechen. Aber ein wegweisender Dreier wäre ein Triumph in der Allianz Arena allemal. Gegen Ribery und Co. wird es auch auf Roman Weidenfeller, der im OBM auf Augenhöhe mit Manuel Neuer agiert. Beide Keeper hielten am vergangenen Wochenende in 36 Prozent ihrer virtuellen Einsätze die Null.

Griechischer Fels in der Brandung

Im OBM ist die Innenverteidigung das große Plus der Borussia. Sokratis ist mit einer Zweikampfquote von 58,0 Prozent der beste Abwehrspieler der beiden Topclubs und Mats Hummels hält mit 56,8 Prozent gewonnenen Duellen die Bayern Stars David Alaba und Jerome Boateng in Schach, die auf die selbe Quote kommen. Wenn Sokratis und Hummels in Bestform agieren, sind sie - zumindest virtuell - in der Lage, den bayrischen Angriffswirbel zu stoppen. Kleiner Vorteil Dortmund.

Im Mittelfeld sind die Bayern in der Breite unschlagbar. Thomas Müller, Mario Götze, Arjen Robben und Franck Ribery gehören dank ihrer virtuellen Leistungen zu den besten zehn Mittelfeldakteuren des Managerspiels. Aber Dortmunds Hoffnung für den Klassiker trägt einen Namen: Marco Reus. Der Nationalspieler ragt auch virtuell heraus. Im Mittelfeld ist der Dortmunder der unumschränkte Herrscher im OBM und hält die Armada des Rekordmeisters auf Distanz. Erwischt Reus einen guten Tag, ist ein Sieg in München nicht nur möglich, sondern durchaus wahrscheinlich. Jedenfalls virtuell.

Lewandowski auch virtuell sehr treffsicher

Im Angriff hat der FC Bayern dank des Ex-Dortmunders Robert Lewandowski klare Vorteile. Der Pole trifft durchschnittlich 0,41 Mal pro OBM-Partie. Aber auch die Dortmunder Spitzen sind virtuell durchaus gefährlich: Adrian Ramos bringt es auf eine Torquote von 0,32, Ciro Immobile auf 0,29. Beides Topwerte im Online Manager. Dennoch sind die Bayern hier virtuell stärker als der BVB.

Die OBM-Datenbank macht der Truppe von Jürgen Klopp Mut für die schwere Aufgabe in München. Die Leistungsträger Sokratis, Hummels und Reus stellen virtuell auch die Bayern-Stars in den Schatten. Machen die beiden Innenverteidiger hinten den Laden dicht und Marco Reus wirbelt in der Offensive, steht einem Erfolg in München eigentlich nichts mehr im Weg. Klingt komisch, ist aber so. Zumindest im OBM.

OBM-Redaktion

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