München - Der FC Bayern München ist dank Torjäger Robert Lewandowski auf seinem Weg zum historischen vierten Deutschen Meistertitel in Folge kaum mehr aufzuhalten. Das Team von Trainer Pep Guardiola gewann gegen den FC Schalke 04 verdient mit 3:0 (0:0) und hat zumindest bis Sonntag zehn Punkte Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund. Schalke muss nach dem dritten Spiel ohne Sieg dagegen mehr denn je um die Europacup-Qualifikation bangen.

Lewandowski brachte den Deutschen Meister gegen ein gut verteidigendes Schalke in der 54. Minute in Führung. In der 65. Minute gelang dem Polen mit Saisontor Nummer 27 das 2:0. Lewandowski beendete damit seine kleine Flaute, nachdem er zuletzt vier Pflichtspiele nicht getroffen hatte.  Der seit Wochen starke Arturo Vidal erhöhte dann sogar noch auf 3:0 (73.).

Große Rotation

Um seine großen Ziele zu erreichen, muss sich der FC Bayern trotz seines fünften Bundesliga-Erfolgs in Serie aber steigern. Bereits am Dienstag steht das DFB-Pokal-Halbfinale gegen Werder Bremen an, eine Woche später kommt es in der Champions League zum ersten Halbfinal-Showdown bei Atletico Madrid.

Guardiola änderte sein Team nach dem 2:2 in Lissabon am Mittwoch gleich auf sechs Positionen, das Spiel blieb wie immer gleich. Die Bayern hatten viel Ballbesitz, aber kaum Ideen, um die Schalker Defensive zu knacken.

Schalke mit Fünferkette

Die Gäste spielten wie zuletzt viele Mannschaften in München: mit einer Fünfer-Abwehrkette. Dies bereitete dem Rekordmeister zunächst einige Probleme, zumal sich Kingsley Coman und Douglas Costa über außen wenig in Szene setzen konnten. Und in der Mitte fehlten das Tempo und der überraschende Pass, weshalb sich Schalke immer wieder formieren konnte.

So dauerte es bis zur 29. Minute, bis es für Schalke erstmals so richtig gefährlich wurde. Der souveräne Ralf Fährmann parierte aber einen Kopfball von Lewandowski.

Auch Vidal trifft wieder

Nach der Pause erhöhten die Münchner den Druck. Philipp Lahm, Mario Götze und Antreiber Vidal hatten gute Schusschancen, ehe Lewandowski traf. Lahm hatte geflankt, Vidal mit dem Kopf vorgelegt. Elf Minuten später war es Rafinha, der den Polen exakt bediente. Zu Vidals drittem Saisontor leistete der eingewechselte Franck Ribéry die Vorarbeit.

SID

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Spieler des Spiels: Robert Lewandowski

Robert Lewandowski war an fünf der vierzehn Bayern-Torschüsse beteiligt (vier abgegeben, einen vorbereitet). Mit seinem siebten Doppelpack der Saison stellte der Pole seinen persönlichen Rekord ein (zuvor gelangen ihm 2011/12 auch sieben). Mit jetzt 27 Saisontoren droht er außerdem Klaas-Jan Huntelaar (29 Tore in der Saison 2011/12) den Titel des besten ausländischen Torjägers abzunehmen.