Viertelfinale, wir kommen! Dem FC Bayern reicht nach dem 2:0-Sieg in London ein 1:1 im Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Arsenal zum Weiterkommen
Viertelfinale, wir kommen! Dem FC Bayern reicht nach dem 2:0-Sieg in London ein 1:1 im Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Arsenal zum Weiterkommen

FC Bayern zieht mühelos ins Viertelfinale ein

München - Bayern München hat seinen historischen Weg zur "Triple-Verteidigung" trotz eines Remis souverän fortgesetzt. Dem klar überlegenen deutschen Rekordmeister reichte im Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Arsenal ein 1:1 (0:0), um bereits zum 14. Mal ins Viertelfinale der Champions League einzuziehen.

Dante fehlt im Viertelfinal-Hinspiel

Für die Gunners um den schwachen Mesut Özil war dagegen wie schon im Vorjahr nach dem 0:2 im Hinspiel gegen die Bayern Endstation.

Der souveräne Bundesliga-Tabellenführer ging in der 55. Minute durch Bastian Schweinsteiger in Führung. Lukas Podolski (57.) konnte vor 68.000 Zuschauern nur noch ausgleichen. Der eingewechselte Thomas Müller verschoss in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter (90.+2).

"Wir haben eine sehr, sehr gute erste Halbzeit gespielt, das Spiel absolut kontrolliert, keine Torchance zu gelassen", sagte Bayern-Kapitän Philipp Lahm: "Dann haben wir in der zweiten Halbzeit ein bisschen zu viele Fehler gemacht."

Während die Engländer damit zum vierten Mal in Serie im Achtelfinale scheiterten, gelang den Bayern der siebte Einzug in die Runde der letzten Acht in den letzten acht Jahren. Die Auslosung des Viertelfinals findet am 21. März statt.

Im Hinspiel müssen die Münchner, denen in der Liga der 24. Meistertitel nicht mehr zu nehmen ist und die auch im DFB-Pokal auf Finalkurs sind, allerdings auf Abwehrspieler Dante verzichten. Der Brasilianer handelte sich die dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb ein.

Guardiola nahm im Vergleich zum 6:1 in Wolfsburg am vergangenen Samstag gleich fünf Veränderungen in seiner Startelf vor. Jerome Boateng, Toni Kroos, Thomas Müller und Rafinha fanden sich auf der Bank wieder, für Xherdan Shaqiri war nicht einmal Platz im Kader. Dafür begannen unter anderem Schweinsteiger und Mario Götze. Kapitän Philipp Lahm spielte wie schon in London rechter Verteidiger.

Bayern von Beginn an dominant

Viele Umstellungen, aber gewohnt dominant: Von Beginn an waren die Münchner bemüht, die Forderung Guardiolas umzusetzen, das Ergebnis aus dem Hinspiel nicht nur zu verwalten. Im vergangenen Jahr wäre das fast schiefgegangen, als die Münchner ein 3:1 zuhause fast noch verspielt hätten (0:2).

In der 4. Minute gab Schweinsteiger den ersten Warnschuss ab. Ansonsten hatten die Bayern zunächst Probleme, sich klare Chancen zu erarbeiten. So dauerte es bis zur 20. Minute, ehe Arjen Robben nach Flanke von Franck Ribery verzog. Kurz vor der Pause scheiterte zudem Götze an Lukasz Fabianski (45.).

Arsenal konnte sich vor der Pause kaum befreien. Wie schon in London konnte der behäbig wirkende Özil keine Akzente setzen. Zur Pause wurde der deutsche Nationalspieler mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt.

Schweinsteiger bricht den Bann

Nach dem Wechsel ließen die Bayern zunächst die Geradlinigkeit vermissen, ehe Schweinsteiger nach glänzender Vorarbeit von Ribery eiskalt vollendete. Die Gunners schlugen aber umgehend zurück: Podolski, bis dahin ebenfalls äußerst blass, gelang mit einem Gewaltschuss aus spitzem Winkel der Ausgleich.

In der Folge wurde die Partie ausgeglichener, vor allem aber hitziger. Arsenal witterte nun seine Chance, die Bayern wackelten aber nur kurz. So vergab Mario Mandzukic in der 69. Minute freistehend. Müller scheiterte in der Nachspielzeit vom Elfmeterpunkt am stark reagierenden Fabianski, nachdem Laurent Koscielny im Strafraum Robben zu Fall gebracht hatte.

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