Cloppenburg - Der VfR Aalen hat sich in die zweite Runde des DFB-Pokals gezittert. Die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck, mit vier Punkten überzeugend in die Liga gestartet, setzte sich beim Regionalligisten BSV SW Rehden 4:3 im Elfmeterschießen durch. Nach Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 0:1) gestanden.

Niedersachsenpokalsieger Rehden war vor rund 600 Zuschauern in Cloppenburg durch das Eigentor des Aalener Mittelfeldspielers Nejmeddin Daghfous (20.) in Führung gegangen, Michael Klauß (57.) glich aus. Im Elfmeterschießen durfte sich der Favorit bei Torwart Daniel Bernhardt bedanken, der zweimal parierte.

Die Gastgeber, die im vergangenen Jahr gegen Rekord-Pokalsieger Bayern München (0:5) ausgeschieden waren, standen tief und dicht gestaffelt in der eigenen Hälfte. So kam Aalen zunächst nur durch Standards zu Chancen. Andreas Müller traf mit einem Freistoß allerdings nur den Pfosten (7.).

Daghfous gleicht Fehler aus

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Aalen den Druck, und Daghfous leistete Wiedergutmachung für sein Missgeschick: Mit einem Querpass leitete er den Ausgleich durch Klauß ein. Sicherheit gab der Treffer dem VfR jedoch nicht, Chancen blieben Mangelware. Die beste Gelegenheit, das Spiel vor dem Elfmeterschießen zu entscheiden, hatte Rhedens Kifuta Makangu, der per Kopf nur die Latte traf (112.).

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