DFB-Pokal-Finalist Werder Bremen darf weiter von der Qualifikation für die Champions League träumen. Die Hanseaten besiegten den stark abstiegsbedrohten SC Freiburg auch in der Höhe verdient mit 4:0 (1:0). Für den Tabellen-17. Freiburg wird es im Kampf um den Klassenerhalt immer enger.

Torjäger Claudio Pizarro brachte die Platzherren mit seinem 13. Saisontor (35.) auf die Siegerstraße. Nach dem Seitenwechsel sorgten Aaron Hunt (54.) sowie erneut Pizarro (56.) mit einem "Doppelschlag" für die frühe Entscheidung. Danach durfte sich auch noch Mesut Özil (66.) in die Torschützenliste eintragen. Schon in den vergangenen drei Gastspielen an der Weser (0:6, 1:4, 0:6) hatten sich die Breisgauer ähnlich deutlich geschlagen geben müssen.

Makiadi vergibt Frühstart

Dabei hatten die Gäste mehr als eine halbe Stunde gut dagegen gehalten und in der Anfangsphase sogar eigene Akzente gesetzt. So ging die erste Torchance des Spiels an die Mannschaft von Trainer Robin Dutt, als Johannes Flum mit einem platzierten Schuss Tim Wiese prüfte (7. Minute). Doch der Werder-Keeper blieb Sieger und hatte danach Glück, dass der etwas verunglückte Nachschuss von Cedrick Makiadi daneben ging.

Danach übernahmen allerdings die Gastgeber allmählich das Kommando und erspielten sich mit zunehmender Spieldauer eine Reihe von Möglichkeiten. Zwei Distanzschüsse von Marko Marin (12./35.) sowie eine erste Chance von Pizarro (23.) gingen zunächst noch am Tor vorbei.

Doch dann machte es der Peruaner besser und spitzelte den Ball nach schöner Vorarbeit von Philipp Bargfrede sowie einer Kopfballverlängerung von Naldo an Torwart Simon Pouplin vorbei ins Tor. Kurz darauf verpasste Clemens Fritz das 2:0 nur knapp, als sein abgefälschter Schuss aus 20 Meter vorbei ging.

Bremen beherrscht Freiburg

Nach der Pause drehten die Bremer weiter auf und wurden belohnt. Zunächst nutzte Hunt die gute Vorarbeit von Pizarro zum 2:0, zwei Minuten später traf erneut der Südamerikaner aus kurzer Distanz.

Nachdem die Gegenwehr des Sportclubs endgültig gebrochen war, boten Marin und Özil mit einer Traumkombination auch noch etwas fürs Auge, wobei Letzterer das 4:0 markierte.